Winterabend im gemütlichen Heim

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Liebe Leserinnen und Leser,

ich habe heute meine Nelly fotografiert, während sie einen Winterabend, eingekuschelt in ihre Lieblingsdecke, verschläft. Dabei fielen mir folgende Zeilen ein:

 

Schnurrend tratst du in mein Leben, das du zärtlich jetzt regierst.

Machtest mich zum Katzennarr, stahlst mein Herz ganz ungeniert.

Im Fenster nur der Mond sich spiegelt, doch das lässt dich einfach kalt.

Völlig unbewegt verharrst du kleines Wesen, als wärst du nicht von dieser Welt.

Da liegst du, eingehüllt in eine warme Decke, träumend von Abenteuern, während die Nacht ganz langsam verstreicht,

nur deine Barthaare zucken ganz leicht.

Du süße Nelly, jetzt komm ich zu dir, streichele sanft dein weiches Fell.

Dein treuer Blick, der auf mich fällt, macht mein Herz weit und hell.

 

Liebe Grüße und kommt weiterhin gut durch den Winter,

eure Uta

 

Text und Foto: Uta Wentzke

Yellowstone (3)

Im dritten Teil meiner Yellowstone-Reihe soll es um die Tiere gehen, wegen denen ich diese Reise überhaupt erst angetreten haben: die Wölfe. Schon immer haben mich die Ahnen unserer Hunde fasziniert und ich habe mich noch mehr mit ihnen und ihrem Verhalten beschäftigt, als ich meinen eigenen Hund bekam.

 

Wölfe gab es früher zahlreich im Yellowstone-Nationalpark, jedoch wurden sie bis Ende der 1920er Jahre komplett ausgerottet. 1995 erfolgte ein Wiederansiedlungsprojekt mit 31 Tieren, die aus Kanada eingeflogen wurden. Zuerst mussten sie einige Zeit in einem Gehege im Nationalpark verbringen, wurden dann aber freigelassen. Seitdem hat sich eine recht stabile Population mit mehreren Rudeln gebildet. Frei von Verfolgung sind die Wölfe dennoch nicht. Immer wieder trachten ihnen Menschen nach dem Leben. Im Park dürfen sie nicht getötet werden, aber es gab etliche Abschüsse, sobald ein Wolf die Parkgrenzen verließ. Die Situation ist also leider ähnlich wie bei den Bisons.

 

Die ersten Fotos stammen von Tieren, die im Grizzly and Wolf Discovery Center in West Yellowstone leben. Das war unser erstes Zusammentreffen mit Wölfen. So nah kommt man den Tieren im Nationalpark dann natürlich nicht.

 

 

 

Da ich damals noch keine digitale Spiegelreflexkamera besaß, sind die folgenden Fotos nicht sonderlich hochqualitativ, aber ich war froh, dass ich so viel Zoom hatte, dass ich die Tiere noch halbwegs erkennen konnte. Diese Aufnahmen entstanden am frühen Morgen im Nationalpark. Es war sehr kalt, ca. -25 °C, aber die Begegnung mit den Wölfen ließ uns alle die Kälte vergessen. Als das Rudel dann noch anfing zu heulen, war es um uns geschehen. Sogar ein paar Tränchen flossen, Freudentränen selbstverständlich. Ich hatte schon vorher Wölfe heulen hören, z. B. im Wildpark Schorfheide, aber wenn man dieses Spektakel bei freilebenden Wölfen erlebt, dann ist das ein ganz anderes Erlebnis und sehr überwältigend.

 

 

 

 

 

In den folgenden Tagen haben wir immer wieder Wölfe gesehen, u. a. an einem Riss und auch bei einer Jagd. Dank unserer Reiseleiterin konnten wir die Tiere durch ihr Spektiv gut beobachten. Es ist allerdings sehr viel Geduld gefragt, denn nicht immer kommt man den Wölfen auf die Schliche. Nach einer üppigen Mahlzeit zum Beispiel liegen sie den Rest des Tages auf der faulen Haut und verdauen. Oftmals haben wir stundenlang nach ihnen Ausschau gehalten und mussten auch mal feststellen, dass das Objekt in weiter Ferne kein Wolf ist, sondern ein grauer Stein. 🙂

 

Text und Fotos: Susanne Sommerfeld

Schloss & Park Pillnitz

Heute war ein eiskalter, aber wunderbar sonniger Sonntag. Also habe ich mir nach Monaten endlich mal wieder meine Kamera geschnappt und bin in den Schlosspark Pillnitz gefahren. Zwei Stunden lang habe ich dem eisigen Ostwind getrotzt und mit klammen Fingern fotografiert. Zum Glück konnte ich mich immer wieder in der Sonne aufwärmen.

Hier ein paar meiner Bilder:

 

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Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntagabend und einen guten Start in die neue Woche.

 

Text und Fotos: Susanne Sommerfeld

Tanz auf dem Eis

Unsere tierischen Nachbarn haben es oft nicht leicht im Winter. Auf die Fütterung mit altem Brot solltet ihr aber bitte trotzdem verzichten. Frisches Brot darf nur in kleinen Mengen und dann auch nur klein geschnitten gefüttert werden. Es gibt aber auch spezielles Futter für Wassergeflügel im Handel.

 

 

 

 

 

Fotos: Susanne Sommerfeld