Die Schöne und das Biest – Das Musical

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Am Donnerstag war es endlich soweit. In der Semperoper in Dresden wurde das Musical „Die Schöne und das Biest“ aufgeführt. Ich gebe zu, es war mein erster Musical-Besuch und ich hatte keine Ahnung, wie so eine Aufführung in der Semperoper wirken würde.

 

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Das Musical wurde vom Budapester Operetten- und Musicaltheater inszeniert und aufgeführt. Die Originalmusik sowie die für das Musical notwendige musikalische Überarbeitung stammt von Alan Menken. Gesungen wurde auf Deutsch.

 

Zuerst einmal kann ich sagen: die Semperoper überzeugt auch bei Musicals. Die Aufführung war einfach sensationell. Sowohl die Musiker als auch die Sänger haben eine unglaubliche Leistung erbracht und das ausverkaufte Haus zum Staunen gebracht. Dafür wurden sie nach jedem Lied und am Ende mit Applaus und Jubelrufen belohnt. Das Bühnenbild und die Inszenierung waren wunderbar und sehr fantasiereich. Abwechselnd und ohne Umbauarbeiten, dank Drehbühne, wechselten die Bilder vom Dorf über einen dunklen Wald bis hin zum prunkvollen Schloss, in dem das Biest hauste.

 

Mit viel Witz, aber auch viel Romantik, wurde die Geschichte des verfluchten Prinzen und seiner Erlösung durch die Liebe der schönen Belle erzählt. Die Kostüme waren ebenfalls sehr beeindruckend, besonders natürlich die des verwandelten Schlosspersonals. Da wurde mit viel Liebe zum Detail gearbeitet.

 

Insgesamt kann ich also nur Gutes über diese Musical-Inszenierung sagen und einen Besuch in der Semperoper wärmstens empfehlen (natürlich nicht nur Musicals). Im September bin ich wieder in diesem ehrwürdigen Opernhaus und werde mir „La Traviata“ zu Gemüte führen.

 

Bitte entschuldigt die Qualität der Bilder, aber aus dem 4. Rang und bei der Beleuchtung war leider nicht mehr herauszuholen.

 

Text und Fotos: Susanne Sommerfeld

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Nicht die Semperoper, aber …

Erst einmal wünschen wir allen Leserinnen und Lesern ein gesundes und glückliches neues Jahr.

Mein Weihnachtsfest habe ich in Görlitz verbracht. Und wie es seit Jahren bei uns Tradition ist, gehen wir vor und zu Weihnachten in das Gerhart-Hauptmann-Theater in Görlitz. Es ist ein kleines Haus, aber immer wieder staune ich, welch gute Aufführungen dort geboten werden.

Am 23.12.2016 waren wir im 39. Weihnachtskonzert, welches dieses Jahr unter dem Motto „Brenne auf, mein Licht“ stand. Wie jedes Jahr gab es ein von Stefan Bley liebevoll ausgewähltes Repertoire zu hören. Weihnachtliche und winterliche Stücke z. B. von Edward Grieg, Arthur Foote, aber auch dem weniger bekannten Charles Villiers Stanford, einem irischen Komponisten, wurden von der Lausitzer Philharmonie zu Gehör gebracht. Die Mitglieder der Tanzcompany zeigten ihr Können zu einem schottischen Volklied. Richtig Schwung kam dann mit den „Schlittschuhläufern“ von Émile Waldteufel auf. Auch Joseph Haydn, Carl Philipp Emanuel Bach sowie Antonin Dvorak fehlten nicht. Alles in allem ein gelungener Nachmittag mit bekannten und neuen Klängen. 2017 feiert das Görlitzer Weihnachtskonzert sein 40. Jubiläum und wir sind schon gespannt, was sich Herr Bley dafür einfallen lassen wird.

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Am zweiten Weihnachtsfeiertag war dann eine Operette angesagt, „Orpheus in der Unterwelt“ von Jacques Offenbach. Die Inszenierung war ein Augenschmaus und sehr gelungen, herrlich bunte Kostüme und viel Liebe zum Detail. Die Sänger, Tänzer und die Lausitzer Philharmonie haben zu einem gelungenen Abend beigetragen, was dann auch mit Standing Ovations belohnt wurde. Wer diese Vorstellung noch sehen möchte: am 15.01.2017 ist noch einmal Gelegenheit dafür.

 

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Text und Fotos: Susanne Sommerfeld