Erste Liebe

Diesen Text hatte ich ursprünglich für einen Wettbewerb geschrieben. Da ich nicht in die engere Auswahl gekommen bin, erscheint er nun hier.

Erste Liebe

Isabella hebt den Deckel von der Tastatur des Blüthner-Klaviers und streicht zärtlich über die Elfenbeintasten. Seit einem Monat steht das Instrument in ihrem Arbeitszimmer und sie hat noch nicht ein einziges Mal darauf gespielt. So viele Erinnerungen hängen daran. Es begleitete ihren Urgroßvater Hermann sein Leben lang. Bei jedem Umzug, so betonte er immer wieder stolz, war es dabei und wurde von ihm gehütet wie ein Familienmitglied. Jedes Weihnachtsfest war erst vollkommen, wenn Hermann Weihnachtslieder darauf anstimmte und die ganze Familie fröhlich sang. Sie sieht sich noch als kleines Mädchen auf dem Schoß ihres Urgroßvaters sitzen und die ersten Stücke darauf spielen.
Vor einigen Wochen ist Hermann einfach eingeschlafen. Wie oft sagte er in den letzten Monaten seines Lebens zu ihr: »Ich habe Sehnsucht nach meiner Helene.«, während er auf das Foto seiner vor etlichen Jahren verstorbenen Frau schaute und ihr Gesicht streichelte. Isabella lächelte seine Worte immer fort. Wie schwer muss es sein, wenn man fast einhundert Jahre alt ist und einem das Leben dahinschmilzt wie Schnee in der Frühlingssonne.


Isabella setzt sich auf den Klavierhocker und spielt die ersten Takte eines Chopinwalzers, aber beim Umzug scheint sich das Instrument verstimmt zu haben. Sie verzieht das Gesicht und öffnet den oberen Deckel das Klaviers. Auf den ersten Blick sieht alles so aus, wie es sein muss. Sie wird einen Klavierstimmer bestellen müssen. Doch halt, was ist das? Ein Stapel vergilbter Briefumschläge ist mit Klebeband oberhalb der Hämmerchen befestigt.

Isabella sitzt wie versteinert am Küchentisch. Mit geschwungener Handschrift sind der Name und die Adresse ihres Urgroßvaters auf allen Umschlägen geschrieben. Den ersten hat sie geöffnet, im Glauben, dass es sich um Briefe ihrer Urgroßmutter handelt. Doch unter den Zeilen steht In Liebe, deine Marcja. Der Brief ist auf Deutsch verfasst, aber es ist eindeutig, dass dies nicht die Muttersprache der Verfasserin ist. Hermann erzählte ihr einige Male von seiner Kindheit in Breslau. Die Absenderin lebte auch dort. Helene lernte er erst später in Deutschland kennen. Wer bist du, Marcja?
Wusste ihre Urgroßmutter von den Briefen? Sie konnte weder singen noch ein Instrument spielen und beklagte sich ständig darüber, dass auf dem schwarzen Kasten, wie sie das Klavier nannte, jedes Staubkorn zu sehen war. Auf die Idee, hineinzuschauen, wäre sie sicher nie gekommen.
Die Briefe erstrecken sich über einen Zeitraum von mehreren Jahrzehnten. Der letzte wurde vor ungefähr zwanzig Jahren geschrieben. Welches Geheimnis bewahrte ihr Urgroßvater all die Jahre?

Isabella steht am Grab ihrer Urgroßeltern und entfernt die welken Blumen aus der Vase.
»Uropa, wer war Marcja?«, flüstert sie, bekommt jedoch nur das wütende Meckern einer Amsel zur Antwort, die sich scheinbar durch ihre Anwesenheit gestört fühlt.
Ihr Urgroßvater nannte sie Mrs. Holmes, weil sie so ein neugieriges Kind war. Und diese Geschichte weckt ebenso ihre Neugier. Sie wird herausfinden, wer Marcja war. Wem soll das jetzt noch weh tun? Sie wird die vorlesungsfreie Zeit nutzen, um dem monotonen Alltag in ihrem brandenburgischen Heimatdorf zu entfliehen. Drei Tage später sitzt sie im Auto ihrer Mutter und fährt in Richtung Breslau.

Mit zitterndem Herzen steht Isabella vor dem Haus mitten in der Altstadt Breslaus, in der Hand einen der Briefumschläge. Das muss die richtige Adresse sein. Mit einem Mal wird ihr bewusst, dass sie kein einziges Wort Polnisch spricht. Sie schaut auf das Klingelbrett. Der Name Wójcik ist nicht zu sehen. Was erhofft sie sich denn? Marcja hat sicher geheiratet, lebt vielleicht in einem Pflegeheim oder ist bereits gestorben.
Jemand tippt ihr auf die Schulter. Isabellas Herz macht einen Sprung, als sie in das faltige, aber freundliche Gesicht einer alten Dame blickt. Sie nimmt ihren Mut zusammen und fragt auf Deutsch nach Marcja Wójcik. Die alte Frau nickt vorsichtig und mustert sie mit wachsamen Augen von oben bis unten.
»Das bin ich. Wie kann ich Ihnen helfen?«
Isabella ist erleichtert. Marcja hat die deutsche Sprache nicht verlernt.
»Mein Name ist Isabella. Ich habe Ihre Briefe bei meinem Urgroßvater Hermann gefunden.«
Marcja strahlt über das ganze Gesicht und fasst nach Isabellas Hand. Ihre Augen leuchten und sie ist sichtlich ergriffen. Isabella lächelt zaghaft.
»Mein Hermann … Das ist alles so lange her. Wie geht es ihm?«
Isabella atmet tief durch und schüttelt den Kopf. »Es tut mir leid. Er ist vor einigen Wochen gestorben.«
Marcja seufzt. »Es sollte wohl nicht sein, dass wir uns wiedersehen. Aber du kannst mir von ihm erzählen. Ich darf dich doch duzen?«

Marcja führt sie durch die Wohnung, die sie sich mit ihrer Tochter und deren Ehemann teilt. Auf dem Flügel in der Mitte des salonartigen Wohnzimmers stehen neben einer Vase mit gelben Rosen viele Fotografien.
»Das ist meine Familie. Sie leben überall in der Welt verstreut.«
Sie hält Isabella das Foto eines jungen attraktiven Mannes hin.
»Mein erster Sohn, Jerzy. Ich war noch sehr jung, als ich ihn bekam. Er lebt nicht mehr.«
Tränen rinnen ihr über die Wangen. Isabella betrachtet das Foto. Das ist doch nicht möglich, oder? Diese frappierende Ähnlichkeit. Sie erinnert sich an ein Foto ihres Urgroßvaters am Ostseestrand, als er etwa in dem Alter dieses Mannes war. Ihr ist, als blicke ihr Hermann entgegen.
»Du siehst es, oder?«
Isabella nickt stumm.
Nach einigen Minuten hat sie sich gefangen und fragt: »Wusste mein Urgroßvater von ihm?«

Zwei Wochen sind seit ihrer Reise nach Breslau vergangen. Isabella sitzt am Klavier und starrt auf das Notenheft vor ihr. Chopin war der Lieblingskomponist ihres Urgroßvaters und auch sie liebt seine Musik der perlenden Töne, die zart und gleichzeitig lebensbejahend und kraftvoll sind. Sie versucht sich an einer Etüde, aber ihre Gedanken wandern immer wieder zu Marcja und ihrem Urgroßvater. Sie schlägt das Notenheft wieder zu.

Die Begegnung mit Marcja hat ihr die Augen geöffnet für das Leben, das Hermann vor dem Krieg führte. Ein Leben, das so anders gewesen sein musste als ihr behütetes Dasein heute. Eine Liebe, die nicht sein durfte, ein Land, das man verlassen musste. Wie fühlte er sich, als er seine erste Liebe zurückließ in Breslau und mit seiner Familie nach Deutschland flüchtete? Und wie war Marcja zumute, die in dem Alter, in dem Isabella jetzt ist, bereits so viel Verantwortung tragen und Opfer auf sich nehmen musste?

Isabella kommen die Tränen. Von solchen Dingen hat sie bis jetzt nur in Romanen oder Geschichtsbüchern gelesen. Marcja verheimlichte die Schwangerschaft so lange wie möglich. Sie wurde mit einem entfernten Cousin verheiratet, der den Jungen wie seinen eigenen Sohn großzog. Tomasz war ihr ein guter Ehemann gewesen. »Aber die erste Liebe vergisst man nicht.«

Hermann ahnte lange Zeit nichts von seinem Sohn. Viele Jahre später schickte sie ihm ein Foto. Doch da hatte er längst eine eigene Familie gegründet. Trotzdem fuhr Marcja fort, ihm zu schreiben und über ihr Leben und das ihres Sohnes zu berichten. Geantwortet hat er ihr nie.

Isabella vergräbt Marcjas Briefe neben dem Grabstein ihrer Urgroßeltern. Ihren Großeltern und Eltern wird sie nichts von Marcja erzählen. Hermann soll sein Geheimnis mit ins Grab nehmen. Sie stellt einen Strauß gelber Rosen neben den Stein.
»Marcjas Lieblingsblumen«, flüstert sie. Die Amsel beginnt, ihr zauberhaftes Lied zu singen.

Text: Susanne Sommerfeld

Wanderung Kramerspitze

Blick auf Garmisch

Liebe Leserinnen und Leser,

gestern habe ich mich auf einen Berg gewagt, den ich aufgrund fehlender Bergbahn für die Rückfahrt sonst ignoriert habe. Ich mag es nämlich nicht, Berge abwärts zu laufen. Da quietschen mir immer die Knie.

Der Anstieg über die St. Martins-Hütte war nicht zu anstrengend, auch mit schönen Aussichten auf Garmisch und die Zugspitzgruppe. 1,5 h vorm Gipfel ging es dann schön auf die Puste.

Blick auf Zugspitzgruppe und Eibsee

Aber der Blick von ganz oben entschädigte für die Anstrengungen. Nur der lange Rückweg über die Stepbergalm war nochmal recht anstrengend, nun aber für die Knie und Füße.

Da ich ein eher langsamer Wanderer bin, habe ich für die Tour insgesamt fast 8 Stunden gebraucht.

Die Beine konnten sich über Nacht erholen und sind heute schon wieder durchs Höllental gestiefelt. 😊

Höllental

Liebe Grüße aus Garmisch, Susanne

Text und Fotos: Susanne Sommerfeld

Gänsekinder

Liebe Leserinnen und Leser,

in den letzten Tagen konnte ich auf diversen Blogs wunderbare Bilder von Gänse-, Schwanen-, Blässhuhn-, Storch- und sogar Adlerküken bewundern. Bei meinem letzten Ausflug nach Moritzburg (nahe Dresden) waren viele Gänse im Schlosspark unterwegs und zwei Gänsepaare führten ihren Nachwuchs aus. Hier eine kleine Auswahl meiner Fotos:

Liebe Grüße,

Susanne

Text und Fotos: Susanne Sommerfeld

Fazit Camp NaNoWriMo April 2020

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Liebe Leserinnen und Leser,

ich bin ein wenig zu spät dran, aber ich wollte euch noch berichten, wie mein Camp gelaufen ist.

Zuerst einmal: Ich habe mein gestecktes Ziel von 15.000 Wörtern nicht nur erreicht, sondern auch verdoppelt. Ab dem 13.04.2020 habe ich jedoch nicht mehr viel am Roman gearbeitet, sondern bei einem Schreibwettbewerb mitgemacht. Alles geht eben nicht. Ich habe aber die Worte, die ich für den Kurzkrimi geschrieben bzw. überarbeitet habe, mit in die Statistik eingetragen. Zum Glück wurde dann die Deadline vom 19.04.2020 auf den 26.04.2020 verlängert und ich habe am 26.04.2020 kurz vor Mitternacht meine Geschichte hochgeladen.

Gestern habe ich gesehen, dass wohl fast 1000 (!) Kurzgeschichten eingereicht wurden. Wow! Nun muss Herr Fitzek entscheiden, wie er das mit seiner Jury schaffen will.

Für mich bleibt es spannend, auch wenn ich mir keine großen Chancen ausrechne. Das Schreiben und am Ende auch Überarbeiten und Verfeinern hat mir jedenfalls großen Spaß gemacht und ich habe mal wieder viel dabei gelernt. Mein Dank gilt auch meinen Testlesern, die an der Verbesserung der Geschichte großen Anteil haben.

Nach einer kurzen Schreibpause stürze ich mich nun wieder voller Motivation auf meinen Roman. Das Schöne ist, dass man jetzt auf der NaNoWriMo-Seite auch unabhängig vom NaNoWriMo (Camp) Ziele eintragen und seine Statistik führen kann. Für Mai habe ich mir jetzt mal 10.000 Wörter Überarbeitung vorgenommen.

Schreibt mir gern, wie euer Camp gelaufen ist.

 

Liebe Grüße,

Susanne

#wirschreibenzuhause – Deadline bis 26.04.20 verlängert

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Photo by Suzy Hazelwood on Pexels.com

 

Liebe Leserinnen und Leser,

Sebastian Fitzek hatte Anfang April dazu aufgerufen, eine Kurzgeschichte zum Thema „Identität“ einzureichen: #wirschreibenzuhause. Ich hatte recht spät davon erfahren und bin nun umso glücklicher, dass die Deadline um eine Woche, auf den 26.04.20, verlängert wurde. Nun kann ich mich der Aufgabe widmen, die Geschichte erst einmal in Ruhe fertig zu schreiben und dann habe ich noch genügend Zeit zum Überarbeiten. Und die werde ich auch benötigen… 🙂

Auf dieser Internetseite kann die Geschichte dann ab 27.04.20 hochgeladen werden. Eine von Fitzek gewählte Jury hat dann die spannende Aufgabe, alle Geschichten zu lesen und diejenigen auszuwählen, die in der Anthologie veröffentlicht werden.

Vielleicht überzeugt euch die verlängerte Deadline ja auch noch, euch am Wettbewerb zu beteiligen.

Liebe Grüße und bleibt gesund,

Susanne

#wirschreibenzuhause

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Photo by Suzy Hazelwood on Pexels.com

 

Liebe Leserinnen und Leser,

das NaNoWriMoCamp läuft momentan ganz gut. Ich habe bereits die ersten fünf Kapitel meiner neuen Geschichte überarbeitet und bin somit recht produktiv.

Nun habe ich heute den Newsletter von Annika Bühnemann gelesen (leider etwas spät) und da sprang mir die Info über eine Ausschreibung für eine Kurzgeschichtensammlung entgegen, die Sebastian Fitzek ins Leben gerufen hat: #wirschreibenzuhause. Die läuft nun schon ein paar Tage und die Deadline ist bereits am 19.04.2020.

Ich liebe Herausforderungen, und deswegen werde ich mein Bestes geben und mache mit. 🙂 Das Brainstorming habe ich gemeistert und musste mich nun für eine Idee entscheiden. Meine Protagonistin sitzt noch ganz unschuldig (ja ja…) an ihrem Schreibtisch und ahnt nichts davon, was ihr in den nächsten Tagen widerfahren wird.

Vielleicht habt ihr auch Lust, euch daran zu beteiligen.

Liebe Grüße und bleibt gesund,

Susanne

Tag 4: Schreiben zu Bildern

Die Autorin Jutta Reichelt lädt zu ihrer virtuellen Schreibwerkstatt ein. Ich habe mich  für die Aufgabe „Schreiben zu Bildern“ entschieden. Jutta hat das Bild „Cape Cod Morning“ von Edward Hopper ausgewählt, welches mich zu folgender kurzen Geschichte inspiriert hat:

 

Edward Hopper_Cape Cod Morning

Patricias Blick verfolgte den Kommissar noch lange. Erst als sie sicher war, dass er nicht zurückkommen würde, wagte sie es, ihren Platz am Fenster zu verlassen. Dabei liebte sie den Ausblick. Wenn man die Augen ein wenig zusammenkniff, konnte man sich einbilden, das Meer am Ende des Horizonts zu sehen.

Edward hatte das Haus gleich nach der Hochzeit für sie beide ausgesucht. Wie verliebte Teenager hatten sie sich in den ersten Monaten durch alle Zimmer gejagt und sich überall geliebt, sogar in der engen Abstellkammer neben der Küche. Zuerst hatten sie darüber gelacht, dass sie nicht schwanger wurde. Es war ja noch so viel Zeit.

Doch als sie ihren vierzigsten Geburtstag feierte, war ihr nicht mehr nach Lachen zumute. Sie gab vor, Edwards Seitensprünge nicht zu bemerken, den Duft des fremdem Parfüms nicht zu riechen und seine abweisende Art im Schlafzimmer als Rücksicht auf ihre Gefühle zu sehen. Wie dumm sie gewesen war. Ihre besten Jahre hatte sie damit verbracht, einem Leben hinterher zu trauern. Währenddessen hatte sie ihr Leben verpasst.

Nun war sie Anfang Fünfzig und saß allein in dem viel zu großen Haus. Stille tönte ihr aus jedem Raum entgegen. Nur der dicke rote Kater Apollo war ihr geblieben. Faul lag er in Edwards Lieblingssessel und genoss die Sonnenstrahlen auf seinem Pelz. Patricia strich ihm über das weiche Fell. Apollo schnurrte unaufhörlich wie eine Nähmaschine.

Sie würde sich langsam Gedanken machen müssen, wie es weitergehen sollte. Noch war nicht gewiss, dass der Kommissar sie für unschuldig hielt und sich einer anderen Spur zuwendete. Sie hatte ihrer Meinung nach recht glaubhaft die trauernde Ehefrau gespielt, sogar ein paar echte Tränchen waren geflossen. Der Kommissar hatte ihre Hand getätschelt und schien sich dabei sichtlich unwohl in seiner Haut zu fühlen. Nach einigen Fragen war er aus dem Haus geflüchtet und ohne sich umzublicken in den Wagen gestiegen. Patricia vermutete, dass er nicht viel Erfahrung mit weinenden Frauen hatte. Edward hätte ihm den einen oder anderen Tipp geben können.

Doch Edward würde nie wieder jemandem Ratschläge erteilen. Dafür hatte sie gesorgt. Natürlich hätte sie auch einfach die Scheidung einreichen können. Aber warum sollte sie sich für das Scheitern ihrer Ehe verantwortlich fühlen und auf die liebgewordenen Annehmlichkeiten verzichten? Trotzig schüttelte sie den Kopf. Die Mail mit der Suchanzeige für die örtliche Zeitung hatte sie bereits vorbereitet. Wie lange würde es dauern, bis Edward vergessen war?

Sie trat in den Garten hinter dem Haus und bewunderte den gleichmäßig gewachsenen Rasen. Nur ein einsames Gänseblümchen störte die Idylle. Patricia bückte sich und riss es aus.

 

Text: Susanne Sommerfeld

Ausflug

Liebe Leserinnen und Leser,

 

die Sonne schien, die Temperaturen waren frühlingshaft angenehm und trotz der Ausgangsbeschränkungen durften wir einen Ausflug direkt vor unserer Haustür unternehmen. Seit langem hatte ich wieder mal meine Hosentaschenkamera dabei und habe ein paar Schnappschüsse aufgenommen:

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Kater Oskar genießt seinen Mittagsschlaf

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Zauneidechse

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Turmfalke

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Liebe Grüße, Susanne

Hilfe für den Zoo Dresden

Liebe Leserinnen und Leser,

die Zeiten sind für alle hart, auch für unseren Zoo in Dresden. Mitarbeiter müssen bezahlt werden, die Tiere benötigen Futter. Ab 18.03.2020 musste er für den sonst regen Besucherstrom seine Tore schließen und keiner weiß, wie lange dieser Zustand anhalten wird. Die Dresdner lieben ihren Zoo, so wie wir auch.

Und deshalb möchten wir euch heute darum bitten, dem Zoo auch jetzt eure Treue zu halten. Das ist natürlich momentan nicht mit einem Besuch möglich. Aber es gibt die Möglichkeit zu spenden oder eine Tierpatenschaft zu übernehmen. Ihr könntet auch eine Jahreskarte erwerben, die ihr dann bei Wiedereröffnung gleich für einen ersten Besuch nutzen könnt.

Beim Verein „Zoo-Freunde Dresden e. V.“ könnt ihr euch über die Möglichkeiten zur Unterstützung informieren: Spende oder Tierpatenschaft. Außerdem bittet der Zoo auch um direkte Spenden für eine neue Orang-Utan-Anlage.

Hier gibt es noch allgemeine Informationen zum Zoo Dresden.

Wir bedanken uns jetzt schon mal im Namen der Tiere des Zoos:

 

 

Liebe Grüße, eure Susanne und Uta