Fazit Camp NaNoWriMo April 2020

Camp-2020-Writer-Web-Badge1

 

Liebe Leserinnen und Leser,

ich bin ein wenig zu spät dran, aber ich wollte euch noch berichten, wie mein Camp gelaufen ist.

Zuerst einmal: Ich habe mein gestecktes Ziel von 15.000 Wörtern nicht nur erreicht, sondern auch verdoppelt. Ab dem 13.04.2020 habe ich jedoch nicht mehr viel am Roman gearbeitet, sondern bei einem Schreibwettbewerb mitgemacht. Alles geht eben nicht. Ich habe aber die Worte, die ich für den Kurzkrimi geschrieben bzw. überarbeitet habe, mit in die Statistik eingetragen. Zum Glück wurde dann die Deadline vom 19.04.2020 auf den 26.04.2020 verlängert und ich habe am 26.04.2020 kurz vor Mitternacht meine Geschichte hochgeladen.

Gestern habe ich gesehen, dass wohl fast 1000 (!) Kurzgeschichten eingereicht wurden. Wow! Nun muss Herr Fitzek entscheiden, wie er das mit seiner Jury schaffen will.

Für mich bleibt es spannend, auch wenn ich mir keine großen Chancen ausrechne. Das Schreiben und am Ende auch Überarbeiten und Verfeinern hat mir jedenfalls großen Spaß gemacht und ich habe mal wieder viel dabei gelernt. Mein Dank gilt auch meinen Testlesern, die an der Verbesserung der Geschichte großen Anteil haben.

Nach einer kurzen Schreibpause stürze ich mich nun wieder voller Motivation auf meinen Roman. Das Schöne ist, dass man jetzt auf der NaNoWriMo-Seite auch unabhängig vom NaNoWriMo (Camp) Ziele eintragen und seine Statistik führen kann. Für Mai habe ich mir jetzt mal 10.000 Wörter Überarbeitung vorgenommen.

Schreibt mir gern, wie euer Camp gelaufen ist.

 

Liebe Grüße,

Susanne

Tag 4: Schreiben zu Bildern

Die Autorin Jutta Reichelt lädt zu ihrer virtuellen Schreibwerkstatt ein. Ich habe mich  für die Aufgabe „Schreiben zu Bildern“ entschieden. Jutta hat das Bild „Cape Cod Morning“ von Edward Hopper ausgewählt, welches mich zu folgender kurzen Geschichte inspiriert hat:

 

Edward Hopper_Cape Cod Morning

Patricias Blick verfolgte den Kommissar noch lange. Erst als sie sicher war, dass er nicht zurückkommen würde, wagte sie es, ihren Platz am Fenster zu verlassen. Dabei liebte sie den Ausblick. Wenn man die Augen ein wenig zusammenkniff, konnte man sich einbilden, das Meer am Ende des Horizonts zu sehen.

Edward hatte das Haus gleich nach der Hochzeit für sie beide ausgesucht. Wie verliebte Teenager hatten sie sich in den ersten Monaten durch alle Zimmer gejagt und sich überall geliebt, sogar in der engen Abstellkammer neben der Küche. Zuerst hatten sie darüber gelacht, dass sie nicht schwanger wurde. Es war ja noch so viel Zeit.

Doch als sie ihren vierzigsten Geburtstag feierte, war ihr nicht mehr nach Lachen zumute. Sie gab vor, Edwards Seitensprünge nicht zu bemerken, den Duft des fremdem Parfüms nicht zu riechen und seine abweisende Art im Schlafzimmer als Rücksicht auf ihre Gefühle zu sehen. Wie dumm sie gewesen war. Ihre besten Jahre hatte sie damit verbracht, einem Leben hinterher zu trauern. Währenddessen hatte sie ihr Leben verpasst.

Nun war sie Anfang Fünfzig und saß allein in dem viel zu großen Haus. Stille tönte ihr aus jedem Raum entgegen. Nur der dicke rote Kater Apollo war ihr geblieben. Faul lag er in Edwards Lieblingssessel und genoss die Sonnenstrahlen auf seinem Pelz. Patricia strich ihm über das weiche Fell. Apollo schnurrte unaufhörlich wie eine Nähmaschine.

Sie würde sich langsam Gedanken machen müssen, wie es weitergehen sollte. Noch war nicht gewiss, dass der Kommissar sie für unschuldig hielt und sich einer anderen Spur zuwendete. Sie hatte ihrer Meinung nach recht glaubhaft die trauernde Ehefrau gespielt, sogar ein paar echte Tränchen waren geflossen. Der Kommissar hatte ihre Hand getätschelt und schien sich dabei sichtlich unwohl in seiner Haut zu fühlen. Nach einigen Fragen war er aus dem Haus geflüchtet und ohne sich umzublicken in den Wagen gestiegen. Patricia vermutete, dass er nicht viel Erfahrung mit weinenden Frauen hatte. Edward hätte ihm den einen oder anderen Tipp geben können.

Doch Edward würde nie wieder jemandem Ratschläge erteilen. Dafür hatte sie gesorgt. Natürlich hätte sie auch einfach die Scheidung einreichen können. Aber warum sollte sie sich für das Scheitern ihrer Ehe verantwortlich fühlen und auf die liebgewordenen Annehmlichkeiten verzichten? Trotzig schüttelte sie den Kopf. Die Mail mit der Suchanzeige für die örtliche Zeitung hatte sie bereits vorbereitet. Wie lange würde es dauern, bis Edward vergessen war?

Sie trat in den Garten hinter dem Haus und bewunderte den gleichmäßig gewachsenen Rasen. Nur ein einsames Gänseblümchen störte die Idylle. Patricia bückte sich und riss es aus.

 

Text: Susanne Sommerfeld

Camp NaNoWriMo April 2020

Camp-2020-Writer-Web-Badge1

 

Liebe Leserinnen und Leser,

ich werde dieses Jahr schon im April beim Camp NaNoWriMo mitmachen und meinen Roman weiter überarbeiten. Vorgenommen habe ich mir pro Tag 500 Wörter, das sollte meistens zu schaffen sein. Ich bin zwar momentan gut motiviert und sitze jeden Tag an der Überarbeitung, aber als Statistikfan hilft mir das Camp, weiterhin dran zu bleiben.

Übrigens hat sich nach der Umstellung der NaNoWriMo-Webseite meine Statistik vom Juli-Camp 2019 verabschiedet. Nun habe ich die Daten noch mal nachgetragen – Ordnung muss sein 🙂 – , aber die Seite scheint nicht rechnen zu können. Auf der Startseite stehen über 150.000 Wörter, obwohl es etwas über 50.000 waren. Na ja, ich hoffe, beim nächsten Projekt rechnet die Seite wieder ordentlich.

Wer von euch macht auch mit? Wenn ihr noch Schreib-Buddies sucht, ihr findet mich unter Woelfchen79.

Liebe Grüße,

Susanne

Buchmesse Leipzig – Mein Fazit

20190324_144929_

 

Liebe Leserinnen und Leser,

nach einem Jahr Vorfreude liegen die drei Tage Buchmesse Leipzig schon wieder hinter mir. Zugegeben anstrengende Tage, aber das war ja zu erwarten. Ich war ein Buchmessen-Neuling und habe mir aus diesem Grund auch diese drei Tage gegönnt, um mich besser orientieren zu können.

Am Freitag ging es mit dem IC nach Leipzig, von Dresden aus nur 1 Stunde Fahrt. Es war eine entspannte Reise dank Sitzplatzreservierung und etwas weniger Fahrgästen als erwartet. Dann habe ich einen kurzen Abstecher zum Hotel gemacht, um mein Gepäck loszuwerden und dann sofort mit der Straßenbahn weiter. Ich gebe zu, ich war sehr aufgeregt vor lauter Vorfreude. Und dann stand ich endlich vor der Glashalle des Messegeländes.

20190322_113128

 

Zum Glück hatte ich einen Hallenplan und mir vorab auch einige Veranstaltungen aufgeschrieben, die ich möglichst alle besuchen wollte. Vorrangig habe ich mich für Vorträge zum Thema Selfpublishing und Bloggen entschieden, aber es war auch immer genügend Zeit zum Bummeln und Umschauen. Besonders am Sonntag habe ich die restliche Zeit genutzt, um in Ruhe allen Hallen noch einen Besuch abzustatten.

Zwei Lesungen habe ich besucht: Denis Scheck – bekannt aus der Sendung „Druckfrisch“ mit seinen neuesten Buchvorstellungen rund um die Belletristik und Anke Wogersien mit ihrem neuesten Roman „Sie zielen auf mein Herz, damit ich falle“. Ich kannte die Autorin vorher nicht, aber da es in diesem Buch um Wölfe in Deutschland geht, kam ich daran nicht vorbei. Das Buch musste natürlich dann mit in den Rucksack. Und auch Herr Scheck hat dafür gesorgt, dass einige Wunschbücher auf meine Liste wandern.

Außerdem habe ich auch Stände von Illustratoren und Zeichenkünstlern besucht. Besonders toll fand ich den Stand von Sergey Yakushew. Dort habe ich viele lustige Postkarten und ein T-Shirt (natürlich mit Katzenaufdruck) mitgenommen. Hier könnt ihr mal schauen, was der Künstler so zeichnet: Sergey Yakushev.

Was das Thema Bloggen und Recht angeht, habe ich bei einem Vortrag eines Rechtsanwalts auch einiges dazugelernt. Sein Fazit zum Thema Bloggen: wenn man sich unsicher ist, lieber weglassen. Das gilt vor allem für Bilder etc. Auch ein Anwalt kann angesichts der DSGVO verzweifeln und auch er selbst war nicht vor Abmahnungen gefeit. Ob einen das jetzt aber beruhigen soll?

Ich arbeite ja gerade an meinem nächsten Roman und habe mich daher auch viel im Bereich Selfpublishing aufgehalten und mir einige Anbieter näher angeschaut bzw. Alternativen zum reinen Amazon-Selfpublishing gesucht (und wohl auch gefunden).

Am Samstagabend war ich dann bei der Lesung von Ines Gillmeister, die aus ihrem Buch „Rock den Himmel, mein Held“ vorgelesen hat. Wer ihren bewegenden Blog rund um ihren im vorigen Jahr leider an einem Multiplen Myelom verstorbenen Mann Simon noch nicht kennt, kann sich hier informieren: Blog Ines Gillmeister. Nach der Lesung saß Ines mit einigen Gästen (inklusive mir) noch eine ganze Weile zusammen und wir haben über Simon, ihre Kinder, ihr Buch und auch ganz andere Sachen gesprochen. Ich bin froh, dass ich Ines mal persönlich kennenlernen durfte. Das Internet muss nicht immer unpersönlich sein.

20190323_182910

Mir hat es auf der Messe sehr gut gefallen und ich werde sicher nächstes oder übernächstes Jahr wieder hinfahren, dann aber wohl mal nur einen Tag. Von Dresden aus ist das auch gut machbar.

Wart ihr auch auf der Leipziger Buchmesse? Schreibt mir doch, wie es euch gefallen habt und ob ihr nächstes Jahr auch wieder dabei seid.

Liebe Grüße und ein schönes Frühlingswochenende, Susanne

 

Text und Fotos: Susanne Sommerfeld

Auf ins Jahr 2019!

Samira&Nelly-1

Hallo ihr lieben Leserinnen und Leser,

ich hoffe, ihr seid alle gut ins neue Jahr gekommen. Der ein oder andere von euch hat sich sicher etwas für 2019 vorgenommen. Auch ich habe mir den ein oder anderen Plan überlegt.

Als erstes kommt das Schreiben: regelmäßiger, wenn möglich also jeden Tag, aber nicht in solchen Umfängen wie beim NaNoWriMo. Mein Ziel sind um die 250 Wörter am Tag, ein Ziel, was schaffbar sein sollte. Entweder schreiben oder auch korrigieren, das zählt ebenso. Mein NaNoWriMo-Projekt ist noch nicht ganz fertig. Dort heißt es, die Geschichte im Januar zu Ende zu bringen, um dann mit der ersten Überarbeitung zu beginnen und die Geschichte hoffentlich noch in diesem Jahr zu veröffentlichen. Außerdem habe ich mir vorgenommen, öfter mal eine Kurzgeschichte zu verfassen, um im Schreibfluss zu bleiben, auch wenn ich nicht am Roman arbeite. Diese werden dann auch hier auf dem Blog veröffentlicht und ich freue mich schon auf eure Kommentare und auch Anregungen.

Dann komme ich zum Thema Sport. Ich habe das im November und Dezember etwas schleifen lassen. Daher strebe ich wieder mindestens 2 x Ausdauertraining pro Woche an. Bewegung tut mir gut, also werde ich mich auch täglich an der frischen Luft bewegen, auch wenn das Wetter mal grauselig ist.

Das waren meine Vorsätze und ich denke, die sind nicht so utopisch, dass ich sie nicht schaffen könnte. Mögt ihr mir schreiben, was ihr für 2019 plant? Ich freue mich über eure Kommentare.

Ein gesundes neues Jahr euch allen,

eure Susanne

Fotos: Uta Wentzke

NaNoWriMo 2018 – Yeah!

NaNo-2018-Winner-Twitter-Header

Liebe Leserinnen und Leser,

ich kann es selbst noch gar nicht glauben, aber vor etwa einer halben Stunde habe ich es doch tatsächlich geschafft und seit dem 01.11.2018 50.062 Wörter geschrieben. Laut meinem Textverarbeitungsprogramm sind es eigentlich 50.057 Wörter, keine Ahnung, wie der NaNoWriMo-Editor zählt. Aber auf die fünf Wörter kommt es auch gar nicht an.

Vorgenommen hatte ich mir heute, zeitiger ins Bett zu gehen, aber als abzusehen war, dass ich es noch heute Abend schaffen würde, war an Schlaf sowieso nicht mehr zu denken. Die Geschichte nähert sich ebenfalls ihrem Ende, aber ein paar Worte fehlen noch am Ende und noch etliche zwischendrin. Da ich nur mit einem groben Plot geschrieben habe, sind mir unterwegs einige Aspekte verloren gegangen, die ich dann noch einfügen möchte. Aber erst einmal genieße ich das Geschaffte und werde bis Freitag noch weiterschreiben und auch -zählen.

Am Wochenende lege ich dann eine wohlverdiente Pause ein, bevor ich ab nächster Woche so lange weiterschreibe, bis ich das Wort ENDE unter die Geschichte setzen kann. Dann darf sie ein paar Wochen ruhen. Schließlich möchtet ihr sicher noch im Dezember auf dem Blog eine neue Yellowstone-Episode und eventuell auch eine Weihnachtskurzgeschichte lesen, oder?

Hier nun noch der ultimative Beweis:

NaNo-2018-Winner-Certificate_

Ihr lieben Mitstreiter/innen, wie läuft es bei euch? Noch ein paar Tage, dann ist der Schreibmarathon vorerst beendet. Ich hoffe, ihr seid stolz auf das Erreichte. Denn das Wichtigste ist der Spaß am Schreiben und dass man mehr schreibt, als man es sonst vielleicht tun würde. Ich hoffe, ihr steckt noch bis über beide Ohren in euren Geschichten und seid weiter motiviert. Ich bin es jedenfalls, auch wenn es mir in den letzten Tagen oft schwer fiel mit einigen Szenen, die sehr traurig endeten. Nicht alles konnte in einem Happy-End münden. Leider …

Ich gebe zu, dass ich erst skeptisch war und nie gedacht hätte, dass ich unter solchem Druck überhaupt etwas zustande bringe, aber scheinbar war es genau der Druck, den ich brauchte. Mittlerweile bin ich mir sicher, dass ich 2019 auch wieder teilnehmen werde.

Liebe Grüße, Susanne

NaNoWriMo – 3 Wochen Schreibmarathon

NaNo-2018-Writer-Twitter-Header

Liebe Leserinnen und Leser,

nun sind schon 3 Wochen seit meinem Start beim NaNoWriMo vergangen und ich bin noch dabei. Bis zum heutigen Abend habe ich insgesamt 40.038 Wörter geschrieben und liege somit gut im Rennen. Ich bin ein wenig erschöpft, aber trotzdem stolz über das bisher Erreichte. Als ich am 01.11.18 begonnen habe, hätte ich nicht gedacht, dass ich überhaupt so lange durchhalte und nun bin ich immer optimistischer, dass ich es wirklich schaffen kann mit den 50.000 Wörtern in 30 Tagen.

Natürlich bin ich mir darüber im Klaren, dass die wirkliche Hauptarbeit erst danach beginnt. Wenn ich die Geschichte bis Ende November nicht abgeschlossen habe, was ich jetzt noch gar nicht einschätzen kann, dann schreibe ich so lange weiter, bis ich vorerst das Wörtchen ENDE darunter setzen kann. Weiterhin jeden Tag, aber nicht mehr täglich mit diesem für mich enormen Wortziel. Aber ich habe gemerkt, dass das tägliche Schreiben gut tut. Ich bin schnell drin in meiner Geschichte und kann leichter an das vorher Geschriebene anknüpfen.

Wenn ich die Geschichte dann beendet habe, habe ich mir vorgenommen, sie eine Weile ruhen zu lassen, vielleicht ein paar Tage, vielleicht ein paar Wochen. Aber so lange, dass ich den nötigen Abstand dazu bekomme. Und dann geht es los: überarbeiten, streichen, feilen etc. Denn eins ist natürlich klar beim NaNoWriMo und auch sonst beim Schreiben: der erste Entwurf ist ein Gerüst, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Mit viel Arbeit wird aus diesem Gerüst eine (hoffentlich) schöne Geschichte.

Wie ist es euch bis jetzt ergangen beim NaNoWriMo? Seid ihr noch dabei?

Liebe Grüße, Susanne

NaNoWriMo – Fazit Woche 2

NaNo-2018-Writer-Twitter-Header

Liebe Leserinnen und Leser,

zwei Wochen NaNoWriMo sind nun schon vorbei – es ist also quasi Halbzeit – und ich möchte euch gern berichten, wie es bei mir läuft. Seit 01.11. bis heute habe ich insgesamt 27.678 Wörter geschrieben und auch jeden Tag das Ziel von 1667 Wörtern geschafft bzw. mal mehr oder weniger überschritten. Das allein macht mich schon stolz, weil ich nicht so wirklich daran geglaubt habe, dass ich das schaffe. Ja, andere schreiben mehr, andere aber auch weniger. Ich bin optimistisch für die verbleibenden zwei Wochen – es bleibt mir aber auch nichts anderes übrig.

Meine Geschichte wächst und entwickelt sich. Was ich aber schon als Fazit ziehen kann: wenn ich 2019 wieder am NaNoWriMo teilnehmen sollte, dann werde ich wohl etwas ausführlicher plotten. Ich bin leider gar nicht so der Plotter. Ein gewisses Ziel und auch Zwischenetappen setze ich mir ja im Vorhinein und auch die Figuren habe ich mir dieses Mal intensiver vorgenommen. Trotzdem sind mir auf dem 14tägigen Schreibweg so einige Dinge in die Quere gekommen, die ich teilweise mit einem durchdachteren Plot vermeiden hätte können. Aber ich habe die meisten Querulanten in die Schranken verwiesen bzw. mein Ziel entsprechend angepasst. Es wird ein Liebesroman – wer am Ende wen bekommt? Lasst euch überraschen, geht mir ja genauso. *grins*

Für morgen habe ich mir vorgenommen, etliche Wörter mehr zu schreiben, da ich am Wochenende unterwegs sein und am Samstag nicht zum Schreiben kommen werde. Aber das ist auch in Ordnung und ich gönne mir diesen freien Tag. Umso motivierter werde ich am Sonntagabend in die Tastatur hauen, wenn ich wieder daheim bin. Am Samstag nutze ich die Zugfahrt einfach mal zum entspannten Lesen. Das kam die letzten zwei Wochen, gefühlt aber schon länger, viel zu kurz. Morgen setze ich mich daher zum Feierabend in eines meiner Lieblingscafés und bin fleißig, mit Unterstützung von Kaffee, Chai Latte und garantiert einem Stück Kuchen (oder zwei …). 🙂

Wie immer würde mich freuen, wenn ihr mir schreibt, wie es bei euch läuft.

 

Liebe Grüße, Susanne

NaNoWriMo – Die erste Woche

NaNo-2018-Writer-Twitter-Header

Liebe Leserinnen und Leser,

eine Woche NaNoWriMo liegt nun hinter mir und ich ziehe Bilanz. Insgesamt habe ich seit vorigem Donnerstag 14.991 Wörter geschrieben. Das ist für mich ein schier unglaublicher Haufen Worte, die ich ohne diesen Ansporn wohl sonst nie in einer Woche geschrieben hätte.

Ich gebe zu, der Druck ist enorm, aber wenn ich dann mein Tagessoll geschrieben habe und wieder einen Schritt in meiner Geschichte weiter bin, bin ich erleichtert und gleichzeitig stolz und erstaunt darüber, dass ich es wieder einmal geschafft habe.

Die Geschichte wächst und entwickelt sich. Mitten während eines Schreibtages kam mir eine Idee, wie ich meinen Roman noch besser aufstellen könnte und habe mich nun entschieden, in zwei Zeitebenen zu schreiben. Das hält die Zahl der Rückblenden gering und führt den Leser näher an die Figuren heran.

Und was das Wichtigste ist: ich habe meine Freude am Schreiben und Erzählen einer Geschichte wiedergefunden.

Ich weiß aber auch, dass in den nächsten Tagen und Wochen immer noch eine Schreibflaute auftauchen kann, aber ich mache mir momentan darüber keine Sorgen. Jeden Tag setze ich mich frohen Mutes an den Laptop und bin mir sicher, dass ich es schaffe. Ihr dürft mir natürlich gern die Daumen drücken. 🙂

Ich würde mich auch freuen, wenn ihr mir schreibt, wie es bei euch läuft. Vielleicht habt ihr ja auch Tipps zum Erreichen des Schreibziels.

 

Liebe Grüße, Susanne

NaNoWriMo – Tag 3 & 4

 

 

Liebe Leserinnen und Leser,

 

hier wieder ein Lebenszeichen von mir. Obwohl ich gestern arbeiten musste, habe ich den Leerlauf dort für’s Schreiben genutzt und am Abend dann noch mal eine zweite Schreibeinheit eingelegt. Gestern sind es so für mich unglaubliche 2851 Wörter geworden. Gestern war ja NaNoWriMo-Double Up Day, d. h. es sollte versucht werden, die doppelte Menge an Wörtern (3334) zu schreiben, aber das habe ich dann einfach nicht mehr gepackt. Ich bin trotzdem stolz auf mich. Ohne diese Aktion wäre ich heute vielleicht nicht mal eine Seite weiter. Momentan bin ich hochmotiviert.

Trotzdem fiel mir das Schreiben heute schwerer. So habe ich erst mal prokrastiniert, also das Schreiben vor mir hergeschoben. Gut, die Wohnung musste mal wieder vom Staub befreit werden und ja, ich wollte wenigstens ein Mal diese Woche laufen gehen. Und weil es so schön war, sind es gleich 7 km geworden. Danach musste ich natürlich erst mal was essen. Klavier sollte ich auch mal wieder üben, also ran an die weißen und schwarzen Tasten. Mittlerweile war es dann 20 Uhr und ich habe meinen Laptop geöffnet. Ein bisschen hat es gedauert, aber dann war ich wieder drin in der Geschichte. Da ich noch einen Zeitsprung in die 1940er Jahre gemacht habe, kamen gleich wieder mehr Ideen zum Vorschein. Knapp 2 Stunden später kann ich nun vermelden, dass ich das Wortziel erreicht habe: 1686 Wörter.

Wie läuft es denn so bei euch?

Ich wünsche euch einen schönen Sonntagabend und morgen einen guten Start in die Woche. Da ich morgen Urlaub habe, wird es für mich ein sanfter Einstieg.

 

Liebe Grüße, Susanne