Loschwitzer Weihnachtsmarkt in Dresden

Heute wurde der Loschwitzer Weihnachtsmarkt eröffnet und bei dem schönen Wetter habe ich beschlossen, ihm gleich mal einen Besuch abzustatten. Im Sonnenschein ging es auf dem Elberadweg Richtung Blaues Wunder, vorbei an den wunderschön angestrahlten Elbschlössern.

Jedes Jahr bleiben einige unser Dresdner Graugänse im Winter an den Elbwiesen. Ein paar der schnatternden Gesellen habe ich heute angetroffen. Noch ist es ja nicht so kalt und es schien, als würden auch sie heute das sonnige Herbstwetter genießen.

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Dann ging über das Blaue Wunder direkt zum Weihnachtsmarkt, der im Stadtteil Loschwitz nahe des Körnerplatzes liegt.

Ganz anders als auf dem Striezelmarkt in der Altstadt Dresdens wird hier vor allem Handwerkskunst von Dresdner KünstlerInnen angeboten, von Schmuck über weihnachtliche Dekoration bis hin zu Skulpturen aus Sandstein.

Ich konnte mal wieder nicht widerstehen und habe mir zwei Paar Ohrringe gegönnt – ein Paar türkisfarbene Glaskugeln von Bärbel Bradler, einer Dresdner Künstlerin, die jetzt auf Rügen lebt, und ein Paar glitzernde Christbaumkugeln von Handmade2. Dann hat es mich noch in den winzig kleinen Laden von Ulrike Hausmann (Keramik am Körnerplatz, Friedrich-Wieck-Straße 7) verschlagen, wo ich mir ein putziges Teelicht-/Räucherhaus ausgesucht habe.

Natürlich kommt auch das leibliche Wohl nicht zu kurz: Bratwurst, Quarkbällchen, Eierpunsch, Glühwein etc., aber auch das leckere Fladenbrot mit Käsecreme, Oliven, getrockneten Tomaten und Peperoni vom Olivenhaus in Dresden (kann ich nur empfehlen!).

Es ist ein kleiner Weihnachtsmarkt, aber ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall. Gerade am Wochenende ist natürlich mit vielen Besuchern zu rechnen, die sich durch die relativ engen Gassen schieben, aber mir fällt immer wieder positiv auf, dass die Stimmung trotzdem viel entspannter und gemütlicher ist, als auf dem Striezelmarkt.

Allen Leserinnen und Lesern eine schöne Adventszeit.

Text und Fotos: Susanne Sommerfeld

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