Thankee sai, Mr. King – „Es“ kehrt zurück auf die Leinwand

Es

 

 

Voller Hoffnung, dass die langersehnte Neuverfilmung von Stephen Kings „Es“ mit den hochgesteckten Erwartungen mithalten kann, waren Uta und ich am Freitag im Kino. Im Vorfeld hatte ich mir einige Wochen zuvor noch die Verfilmung von 1990 zu Gemüte geführt. Ich weiß nicht, ob es Zufall oder Absicht ist, dass 27 Jahre nach der Fernsehverfilmung die Kinofassung erscheint. Es kehrt jedenfalls „fristgerecht“ zurück.

 

 

Es Shirt

Susanne im Fan-T-Shirt 🙂

 

Was folgte nun? 135 Minuten voller Spannung und Grusel, nicht zuletzt dank des furchterregenden Clowns Pennywise, wunderbar gespielt von Bill Skarsgård. Beeindruckt hat uns auch die schauspielerische Leistung des „Clubs der Verlierer“, sieben Freunde, die trotz ihrer Angst zusammenhalten und Es bekämpfen. Diese Freundschaft wird immer wieder hart auf die Probe gestellt, aber im Kampf gegen das Böse raufen sich die sechs Jungs und ein Mädchen zusammen. Nur gemeinsam sind sie in der Lage, Es in die Enge zu treiben.

 

Was uns auch gut gefallen hat, war die Tatsache, dass man das Buch vorab nicht gelesen haben musste, um dem Verlauf der Geschichte folgen zu können. Uta kannte Stephen Kings Vorlage nicht, im Gegensatz zu mir, die das Buch bereits als Teenager verschlungen hat und voriges Jahr erneut im Original gelesen hat. Ich war sehr erfreut, dass sich die Drehbuchautoren größtenteils an das Original gehalten haben.

 

Die 135 Minuten waren eine gute Filmlänge. Der Film brauchte diese Zeit, aber es war zu keinem Zeitpunkt langweilig. Trotz allen Horrors war, wie auch im Original, noch immer Platz für ein paar Späße. Immerhin sind die furchtlosen Sieben noch immer Kinder.

 

Im Frühjahr 2019 – zum Glück keine 27 Jahre später – wird wohl der zweite Teil folgen, in dem sich die Erwachsenen in Derry wiedertreffen, um Es endgültig zu besiegen. Uta und ich können es jetzt schon kaum erwarten, den „Club der Verlierer“ wiederzusehen und ihm beim großen Kampf die Daumen zu drücken.

 

Text und Fotos: Susanne Sommerfeld und Uta Wentzke