Letzter Gruß von Hiddensee

Meine lieben Leserinnen und Leser,

der Abschied von meiner Lieblingsinsel naht. Heute war unser letzter Tag und morgen Mittag geht es mit der Fähre wieder auf’s Festland. Es waren herrliche Tage, viel Sonne, frischer Wind und viele Tiersichtungen. Nach zwei Wochen Urlaub bin ich nun auch sehr erholt und motiviert.

Nächste Woche werde ich die Fortsetzung meiner letzten Kurzgeschichte schreiben. Dann werdet ihr mehr über Ida und Jacob erfahren. Der Wind hat mir einige Ideen zugeflüstert. 😊

Hier noch ein paar Inselbilder:

Text und Fotos: Susanne Sommerfeld

Grüße von Hiddensee

Ein wenig kühl, auch nicht ganz so sonnig wie ich es kenne, aber Hiddensee ist und bleibt meine Lieblingsinsel. Gerade der Nebel, der immer an den letzten Abenden aufzog, hat seinen Reiz. Tiere kann man hier viele beobachten. Mein Fernglas leistet wieder gute Dienste: Kiebitze, Weißwangengänse, Graugänse, Rehe, Hasen, und heute auch eine freche Katze, die ernsthaft einen Hasen jagen wollte. Hat natürlich nicht geklappt. 😁

Hier ein paar Impressionen:

Text und Fotos: Susanne Sommerfeld

Letzte Radtour auf dem Fischland-Darß

Heute haben wir uns noch einmal auf die Räder geschwungen und sind einmal quer über die Halbinsel geradelt. Dabei sind knapp 50 km zusammengekommen.

Gestartet sind wir in Wustrow, nach Ahrenshoop, dann durch den Wald nach Born. Nach einer kurzen Rast ging es weiter nach Wieck. Im Hafen konnten wir die hübschen Zeesboote bestaunen. Von dort dann weiter nach Prerow, vorbei an Wiesen und Weiden und zwei Vogelbeobachtungsposten. Zum Glück hatte ich das Fernglas eingepackt. Es gab zu sehen: eine Rohrweihe, drei Kiebitze, einige Austernfischer, Hunderte Brandgänse und einige Graugänse sowie einige Kraniche und einen Graureiher.

Hier noch einige Bilder:

Morgen geht es für eine Woche nach Hiddensee. Dort werde ich endlich mein Notizbuch in die Hand nehmen und eine Fortsetzung von Idas Geschichte ersinnen. In den letzten Tagen war mir am Abend nur nach Dusche und Bett. 😊

Text und Fotos: Susanne Sommerfeld

Vogelpark Marlow

Da es heute trübe und kühl war, haben wir das Rad stehen lassen und sind in den Vogelpark Marlow gefahren.

Den kann ich euch wärmstens empfehlen. Die Tiere haben dort relativ große Gehege und es wird auch weiter ausgebaut. Außerdem sind viele Gehege betretbar. So kommt man vielen Tieren recht nahe.

Hier ein paar Bilder:

Text und Fotos: Susanne Sommerfeld

Am Meer ist’s am schönsten…

Ich sende euch liebe Grüße vom Weststrand, der zwischen Ahrenshoop und Prerow (Fischland-Darß) liegt. Es war recht frisch heute mit ca. 11°C, aber die Sonne hat uns schön gewärmt.

Außerdem haben wir bei der Bäckerei Hagedorn in Ahrenshoop eine Pause eingelegt, übrigens ein echter Geheimtipp. Dort gibt es leckeren Kuchen und Kaffee für moderate Preise. Und auch noch einen kleinen Teich mit Kois.

Dieser hübsche Kater hat uns dort freundlich empfangen. Ich 💕 rote Kater…

Liebe Grüße, Susanne

Text und Fotos: Susanne Sommerfeld

Stralsund – Tor zu Rügen

Es gibt viele schöne Städte im Norden von Deutschland. Meine besondere Liebe aber gilt Stralsund. Davon abgesehen, dass man dank der Rügenbrücke ganz schnell auf der Insel Rügen ist, ist diese Kleinstadt ein wahres Kleinod an schick restaurierten Häusern. Besonders sticht der Alte Markt mit dem prachtvollen Rathaus hervor. Dort gibt es u. a. die Schokoladerie de Prie, die handgemachte wohlschmeckende Schokolade und Pralinen verkauft. Mein persönlicher Favorit dieses Jahr ist die Praline mit der Geschmacksrichtung „Mango-Minze“.

Besonders attraktiv ist außerdem, dass die Altstadt von Stralsund wunderbar zu Fuß zu erkunden ist. Zwischen Hafen und Knieperteich liegen kaum zwei Kilometer. Das Auto darf also gern stehen bleiben.

Kulinarisch hat Stralsund auch einiges zu bieten. Empfehlenswert ist z. B. der „Klabautermann“ am Hafen, der in rustikaler Einrichtung und zum Klang von Seemannsliedern allerlei Wohlschmeckendes aus Topf und Pfanne anbietet. Empfehlenswert sind auch das „Gastmahl am Sund“ auf der Seestraße und „Fischermann‘s Restaurant“ am Hafen, welches von der Terrasse einen guten Blick auf die im Hafen liegenden Yachten und Boote bietet. Wer Appetit auf ein belegtes Brot hat, dem sei die „Schnittchenfabrik“ in der Heilgeiststraße empfohlen. Selbstgebackenes Brot mit diversen, vor allem vegetarischen und veganen Aufstrichen im Ambiente eines sanierten Giebelhauses aus dem 17. Jahrhundert – das ist wirklich ein Erlebnis.

Die alte Hansestadt am Strelasund leistet sich zwei Meereskundemuseen, das Deutsche Meeresmuseum in der Halle der ehemaligen Katharinenkirche und das 2008 eröffnete Ozeaneum am Hafen. Während im Deutschen Meeresmuseum vorwiegend tropische Meeresbewohner gezeigt werden, lernt man im Ozeaneum die Ostsee, Nordsee und den Nordatlantik kennen. Auf der Dachterrasse des Ozeaneums wohnt außerdem eine Gruppe Humboldt-Pinguine. Ich kann den Besuch beider Museen empfehlen und rate zum Kauf eines Kombitickets. Man spart bares Geld, muss aber die beiden Museen nicht am selben Tag besuchen.

Gegenüber von Stralsund, bereits auf Rügen, befindet sich das kleine Örtchen Altefähr. Über die Rügenbrücke bzw. den Rügendamm, aber auch mittels Fähre, gelangt man relativ zügig dahin. Der Strand wurde erst kürzlich saniert und mit Spielplatz und Sitzgelegenheiten ausgestattet. Mit Blick auf Stralsund und Rügenbrücke kann man im „Strandhaus Altefähr“ am Ende der Strandpromenade sehr gut speisen. Wir hatten letztens das Glück, ein leckeres Barbecue zu bekommen. Trotz starken Regens ließ sich der Grillmeister nicht davon abhalten, immer wieder Bratwürstchen, Satéspieße und andere Köstlichkeiten aufzutischen.

Besonders angetan bin ich bei jedem Besuch in Stralsund von der im Hafen liegenden „Gorch Fock I“, einem Segelschiff Baujahr 1933, das derzeit Museumsschiff ist, aber mit Hilfe von Spendengeldern wieder fahrtauglich gemacht werden soll. Täglich von 10 bis 18 Uhr kann man sich an Bord des beeindruckenden Schiffs umschauen und wird über dessen Geschichte informiert.

Text und Fotos: Susanne Sommerfeld

Geliebtes Hiddensee

Als nächstes möchte ich euch Hiddensee vorstellen. Dies ist eine kleine Insel, direkt neben der Insel Rügen an der wunderschönen Ostsee gelegen. Seit etlichen Jahren machen wir immer wieder mal einen Tagesausflug dahin, wenn wir auf Rügen unterwegs sind. Doch nun haben wir die Insel auch für einen mehrtägigen Urlaub entdeckt.

Knapp 17 km lang sowie an der schmalsten Stelle etwa 250 Meter und an der breitesten nicht mal 4 Kilometer breit – klein, aber fein präsentiert sich eine der sonnenreichsten Inseln Deutschlands.

 

 

 

Wer die Ruhe sucht, lange Spaziergänge im feinen weißen Sand schätzt, Sonne tanken und die schöne Aussicht vom Dornbusch genießen möchte, der ist hier genau richtig. Mit der Fähre oder dem Wassertaxi geht es mal langsamer, mal schneller von Schaprode (Insel Rügen) direkt an einen der drei Orte von Hiddensee. Im Süden der Insel befindet sich Neuendorf, mittig gelegen Vitte und im Norden Kloster.

Wer den Aufstieg zum Dornbusch mit seinem berühmten Leuchtturm nicht scheut, der kann sich am Ausblick auf Rügen und die weite Ostsee, bei guter Sicht sogar bis Stralsund, erfreuen. Ab Mai ist der Dornbusch von gelbblühendem Ginster geschmückt, in den Dünen blüht und duftet die Heckenrose. Später setzt die Heide in der Dünenheidelandschaft violette Akzente.

 

 

Hiddensee ist übrigens eine autofreie Insel, d. h. Fortbewegung nur zu Fuß, noch besser mit dem Rad. Diese könnt ihr in jedem Ort kostengünstig ausleihen. Es gibt auch die Möglichkeit, mit einer Pferdekutsche oder dem Inselbus zu fahren.

Als Übernachtungsmöglichkeit kann ich euch das Hotel „Heiderose“ ans Herz legen, welches zwischen Neuendorf und Vitte direkt am Fahrradweg liegt. Saubere helle Zimmer und ein opulentes Frühstücksbuffet erwarten den Gast. Auch das Restaurant ist sehr zu empfehlen.

Obwohl Hiddensee von Frühjahr bis Herbst täglich von vielen Tagestouristen besucht wird, ist die Insel an den meisten Stellen sehr ruhig und auch der Strand ist nicht überfüllt. Besonders am Abend, nachdem die letzte Fähre in Richtung Schaprode abgefahren ist, legt sich die Stille über die Insel. Auch die Pferde haben dann Feierabend und nur ein paar vereinzelte Menschen stehen am Strand und genießen den Sonnenuntergang.

 

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Text und Fotos: Susanne Sommerfeld