Kärnten – Berge, Sonne und mehr (Teil 2)

Zwei Tage später haben wir unser nächstes Ausflugsziel herausgesucht: den „Affenberg“ unterhalb der Burg Landskron (Villach).

Erneut verspricht uns der blaue Himmel am Morgen einen herrlichen Sommertag. Wir fahren in Richtung Burg Landskron, welche unweit von unserer Ferienwohnung liegt, und parken am Fuße der Burg. Dann machen wir uns zu Fuß auf den Weg zum „Affenberg“. Das größte Affenfreigehege Österreichs gibt es seit 1996.

Wir haben Glück, denn wir können gleich an der 45-minütigen Führung teilnehmen. Die im Gehege lebende Affenart, der Japanmakak, lebt hier in einem bewaldeten umzäunten Grundstück auf einer Fläche von 40.000 m². Die Haltung wirkt artgerecht, denn die Tiere können sich jederzeit im weitläufigen Areal zurückziehen, wenn ihnen der Trubel zu viel wird. Auch die angelegten Teiche, naturbelassene Klettergerüste, intelligentes Spielzeug, mit dem sich die Affen eine extra Portion Futter ergattern können, bringen viel Abwechslung für die Affengemeinschaft. Während der Führung erfahren wir viel über das Leben der Japanmakaken, die in einer überaus sozialen Gemeinschaft leben. So gibt es u. a. Babysitter, die auch mal ein anderes Affenkind beaufsichtigen. Einige Äffchen begleiten uns auf dem Weg und schauen uns neugierig hinterher. Wer jetzt in seiner Tasche kramt oder nicht auf sein Hab und Gut achtet, dem kann es schnell passieren, dass ein flinker Affe die Brille oder den Fotoapparat stibitzt.

Ein schöner Sommertag und somit auch unser Kurzurlaub geht zu Ende und wir schwelgen am letzten Abend bei einem Gläschen Rotwein in Erinnerungen.

Text und Fotos: Uta Wentzke

Werbeanzeigen

Kärnten – Berge, Sonne und mehr (Teil 1)

Mit strahlendem Sonnenschein begrüßt uns Villach in Kärnten (Österreich), wo wir noch ein paar schöne Urlaubstage verbringen wollen.

Unser Ziel am ersten Tag ist die Garnitzenklamm. Dort erwartet den fleißigen Wanderer Natur pur. Die Sonne weckt uns am frühen Morgen und so packen wir Proviant in die Rucksäcke, schnüren unsere Wanderschuhe und starten unseren Ausflug mit dem Auto Richtung Hermagor nach Möderndorf. Wir parken auf dem Wanderparkplatz in Möderndorf und starten unsere Klammwanderung.

Die Garnitzenklamm entsprang im Laufe der Jahrhunderte vom Garnitzenbach und soll ca. 10.000 Jahre alt sein. Sie ist eine enge Schlucht und zählt zu den schönsten Klammen und bekanntesten Naturschönheiten in Österreich.

Wir laufen entlang einer Felswand und folgen dem Garnitzenbach aufwärts. Die Klamm ist auf Steigen, über Schluchten, Brücken, entlang wildromantischer Wasserfälle bis zum Klammende begehbar. Es ist eine sehr schöne, mittelschwere Tour. Unterwegs sehen wir seltene geschützte Pflanzen, die sich in diesem besonderen Klima sehr wohl fühlen.

An einem der grandiosen Wasserfälle machen wir nach einer Stunde Wanderung in der Sonne eine Pause und erfrischen uns im glasklaren eiskalten Gebirgswasser.

Weiter geht es entlang der Felswand, mal auf breiteren, aber auch sehr schmalen Wegen, wo ich sehr gern die vorhandenen Halteseile nutze.

Nach 5 Stunden Wanderung erreichen wir erschöpft, aber noch völlig beeindruckt unseren Parkplatz.

Text und Fotos: Uta Wentzke