Letzter Gruß von Hiddensee

Meine lieben Leserinnen und Leser,

der Abschied von meiner Lieblingsinsel naht. Heute war unser letzter Tag und morgen Mittag geht es mit der Fähre wieder auf’s Festland. Es waren herrliche Tage, viel Sonne, frischer Wind und viele Tiersichtungen. Nach zwei Wochen Urlaub bin ich nun auch sehr erholt und motiviert.

Nächste Woche werde ich die Fortsetzung meiner letzten Kurzgeschichte schreiben. Dann werdet ihr mehr über Ida und Jacob erfahren. Der Wind hat mir einige Ideen zugeflüstert. 😊

Hier noch ein paar Inselbilder:

Text und Fotos: Susanne Sommerfeld

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Grüße von Hiddensee

Ein wenig kühl, auch nicht ganz so sonnig wie ich es kenne, aber Hiddensee ist und bleibt meine Lieblingsinsel. Gerade der Nebel, der immer an den letzten Abenden aufzog, hat seinen Reiz. Tiere kann man hier viele beobachten. Mein Fernglas leistet wieder gute Dienste: Kiebitze, Weißwangengänse, Graugänse, Rehe, Hasen, und heute auch eine freche Katze, die ernsthaft einen Hasen jagen wollte. Hat natürlich nicht geklappt. 😁

Hier ein paar Impressionen:

Text und Fotos: Susanne Sommerfeld

Geliebtes Hiddensee

Als nächstes möchte ich euch Hiddensee vorstellen. Dies ist eine kleine Insel, direkt neben der Insel Rügen an der wunderschönen Ostsee gelegen. Seit etlichen Jahren machen wir immer wieder mal einen Tagesausflug dahin, wenn wir auf Rügen unterwegs sind. Doch nun haben wir die Insel auch für einen mehrtägigen Urlaub entdeckt.

Knapp 17 km lang sowie an der schmalsten Stelle etwa 250 Meter und an der breitesten nicht mal 4 Kilometer breit – klein, aber fein präsentiert sich eine der sonnenreichsten Inseln Deutschlands.

 

 

 

Wer die Ruhe sucht, lange Spaziergänge im feinen weißen Sand schätzt, Sonne tanken und die schöne Aussicht vom Dornbusch genießen möchte, der ist hier genau richtig. Mit der Fähre oder dem Wassertaxi geht es mal langsamer, mal schneller von Schaprode (Insel Rügen) direkt an einen der drei Orte von Hiddensee. Im Süden der Insel befindet sich Neuendorf, mittig gelegen Vitte und im Norden Kloster.

Wer den Aufstieg zum Dornbusch mit seinem berühmten Leuchtturm nicht scheut, der kann sich am Ausblick auf Rügen und die weite Ostsee, bei guter Sicht sogar bis Stralsund, erfreuen. Ab Mai ist der Dornbusch von gelbblühendem Ginster geschmückt, in den Dünen blüht und duftet die Heckenrose. Später setzt die Heide in der Dünenheidelandschaft violette Akzente.

 

 

Hiddensee ist übrigens eine autofreie Insel, d. h. Fortbewegung nur zu Fuß, noch besser mit dem Rad. Diese könnt ihr in jedem Ort kostengünstig ausleihen. Es gibt auch die Möglichkeit, mit einer Pferdekutsche oder dem Inselbus zu fahren.

Als Übernachtungsmöglichkeit kann ich euch das Hotel „Heiderose“ ans Herz legen, welches zwischen Neuendorf und Vitte direkt am Fahrradweg liegt. Saubere helle Zimmer und ein opulentes Frühstücksbuffet erwarten den Gast. Auch das Restaurant ist sehr zu empfehlen.

Obwohl Hiddensee von Frühjahr bis Herbst täglich von vielen Tagestouristen besucht wird, ist die Insel an den meisten Stellen sehr ruhig und auch der Strand ist nicht überfüllt. Besonders am Abend, nachdem die letzte Fähre in Richtung Schaprode abgefahren ist, legt sich die Stille über die Insel. Auch die Pferde haben dann Feierabend und nur ein paar vereinzelte Menschen stehen am Strand und genießen den Sonnenuntergang.

 

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Text und Fotos: Susanne Sommerfeld