Workshop Kreatives Schreiben

Ich stehe ja erst ganz am Anfang, was das Schreiben angeht. Und da man bekanntlich nie auslernt, habe ich am Wochenende einen Workshop zum Kreativen Schreiben an der Volkshochschule Dresden besucht. Ich habe natürlich schon etliche Schreibratgeber gelesen und auch deren Tipps beim Schreiben meiner Kurzgeschichten und jetzt bei der Überarbeitung meines ersten Romans umgesetzt. Trotzdem war ich neugierig, wie andere an das Schreiben herangehen und wollte auch einige Fragen bezüglich meines Romans loswerden.

 

Wiete Lenk leitete den 2tägigen Kurs (à 5 Stunden). Sie ist selbst Autorin und Schreibtherapeutin und gibt regelmäßig Kurse an der VHS Dresden. Von Anfang an war sie mir sehr sympathisch und ihre Freude am Schreiben konnte sie gepaart mit vielen Tipps und Hinweisen an die Teilnehmer weitergeben. Ich war das erste Mal in so einem Kurs und muss sagen, dass es sich gelohnt hat. Natürlich kannte ich schon viele Ratschläge aus den Sachbüchern, aber Wiete Lenk hat ihr Wissen so charmant und gespickt mit Beispielen weitergegeben, dass es zwei sehr lehrreiche und unterhaltsame Tage waren. Was ich auch sehr gut fand, war, dass Frau Lenk sich auf meine Frage vom Samstag vorbereitet hatte und mir am Sonntag eine sehr gute Antwort lieferte.

 

Nun gehe ich hochmotiviert an die letzte Überarbeitung meines Romans, der spätestens Mitte Dezember erscheinen soll. Der letzte Schliff fehlt noch, aber ich gebe mein Bestes.

 

Text: Susanne Sommerfeld

Gemäldegalerie Alte Meister in Dresden

Voriges Wochenende war das Wetter genauso, dass ich endlich mal meinen Vorsatz in die Tat umgesetzt habe, die Gemäldegalerie „Alte Meister“ in Dresden zu besuchen. Im Ticket inbegriffen war der Besuch in der Gemäldegalerie, im Mathematisch-Physikalischen Salon und in der Porzellansammlung – so viel Kultur für nur 10 €. Eins vorab: es ist schon sehr anstrengend, diese drei Museen an einem Tag zu besuchen, aber ich wollte das volle Programm. 🙂

 

Fangen wir also mit der Gemäldegalerie an. Die zwei anderen Museen bekommen demnächst einen Beitrag.

 

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Sehr beruhigend! 🙂

 

Eigentlich sprechen die Bilder für sich. Eine kleine Auswahl zeige ich hier in der Diaschau.

 

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Derzeit wird noch der Westflügel der Gemäldegalerie umgebaut, so dass momentan „nur“ knapp die Hälfte der Gemälde gezeigt wird. Aber diese Menge an wundervollen Gemälden ist schon beeindruckend genug. Die Wiedereröffnung der kompletten Galerie ist für 2018 geplant.

 

Der kunstinteressierte Besucher kann Bilder aus dem 15. bis 18. Jahrhundert bewundern, darunter von bekannten Malern wie Albrecht Dürer, Lucas Cranach d. Ä., Tizian, Correggio, Lucas Cranach d. J., El Greco, Jan Brueghel d. Ä., Peter Paul Rubens, Johannes Vermeer u. v. m.

 

Natürlich zieht es viele Besucher zu den bekanntesten Gemälden:

 

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„Die Sixtinische Madonna“ von Raffael

 

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Der berühmte Canaletto-Blick von Bernardo Bellotto (Canaletto)

 

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„Das Schokoladenmädchen“ von Jean-Étienne Liotard

 

Ich kann euch einen Besuch in der Gemäldegalerie Alte Meister wärmstens empfehlen.  Die Sammlung ist liebevoll zusammengestellt und man bekommt einen guten Überblick über die Leistungen der Maler in den jeweiligen Jahrhunderten. Die Beleuchtung ist sehr gut, nur bei den mit Glas geschützten Bildern kommt es manchmal zu unangenehmen Spiegelungen.

 

Nähere Informationen zu dem Museum erhaltet ihr hier: Gemäldegalerie Alte Meister Dresden.

 

Text und Fotos: Susanne Sommerfeld

 

Die Schöne und das Biest – Das Musical

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Am Donnerstag war es endlich soweit. In der Semperoper in Dresden wurde das Musical „Die Schöne und das Biest“ aufgeführt. Ich gebe zu, es war mein erster Musical-Besuch und ich hatte keine Ahnung, wie so eine Aufführung in der Semperoper wirken würde.

 

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Das Musical wurde vom Budapester Operetten- und Musicaltheater inszeniert und aufgeführt. Die Originalmusik sowie die für das Musical notwendige musikalische Überarbeitung stammt von Alan Menken. Gesungen wurde auf Deutsch.

 

Zuerst einmal kann ich sagen: die Semperoper überzeugt auch bei Musicals. Die Aufführung war einfach sensationell. Sowohl die Musiker als auch die Sänger haben eine unglaubliche Leistung erbracht und das ausverkaufte Haus zum Staunen gebracht. Dafür wurden sie nach jedem Lied und am Ende mit Applaus und Jubelrufen belohnt. Das Bühnenbild und die Inszenierung waren wunderbar und sehr fantasiereich. Abwechselnd und ohne Umbauarbeiten, dank Drehbühne, wechselten die Bilder vom Dorf über einen dunklen Wald bis hin zum prunkvollen Schloss, in dem das Biest hauste.

 

Mit viel Witz, aber auch viel Romantik, wurde die Geschichte des verfluchten Prinzen und seiner Erlösung durch die Liebe der schönen Belle erzählt. Die Kostüme waren ebenfalls sehr beeindruckend, besonders natürlich die des verwandelten Schlosspersonals. Da wurde mit viel Liebe zum Detail gearbeitet.

 

Insgesamt kann ich also nur Gutes über diese Musical-Inszenierung sagen und einen Besuch in der Semperoper wärmstens empfehlen (natürlich nicht nur Musicals). Im September bin ich wieder in diesem ehrwürdigen Opernhaus und werde mir „La Traviata“ zu Gemüte führen.

 

Bitte entschuldigt die Qualität der Bilder, aber aus dem 4. Rang und bei der Beleuchtung war leider nicht mehr herauszuholen.

 

Text und Fotos: Susanne Sommerfeld

Tipp für Kreative: Made by you

„Made by you“, das steht für das sich mittlerweile immer größerer Beliebtheit erfreuende Selbstbemalen von Keramikgegenständen. Von Tasse über Teller bis hin zu niedlichen Tierfiguren ist alles dabei. Wer noch ein nettes Geschenk für die Freundin oder die Mutter braucht und gern etwas Individuelles verschenken möchte, ist hier genau richtig aufgehoben.

In Dresden gibt es zwei Filialen und auch in anderen Städten ist Made by you bereits vertreten. Eine Voranmeldung ist besonders am Wochenende nötig, da nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen vorhanden ist.

Für das Bemalen solltet ihr ca. 2 Stunden Zeit einplanen. Die Mitarbeiterinnen beraten euch gern beim Anwenden verschiedener Maltechniken, z. B. mit Seifenblasen. Etwas Geduld ist dann noch gefragt, aber nach spätestens einer Woche kann man sein glasiertes und gebranntes Kunstwerk dann abholen.

Nähere Informationen erhaltet ihr hier: Made by you – Dresden.

Das sind meine „Werke“:

Text und Fotos: Susanne Sommerfeld

Fazit der Lesemesse „Schriftgut“ in Dresden

Wie versprochen folgt nun ein Bericht meines Besuchs auf der Lesemesse „Schriftgut“ am 06.11.2016. Leider konnte mich Uta aus zeitlichen Gründen nicht begleiten, so dass ich mich an diesem trüben Sonntag alleine auf den Weg gemacht habe.

Als ich den Eingangs- bzw. Kassenbereich der Messe erreiche, bin ich heilfroh, bereits vorab online ein Ticket gekauft und gedruckt zu haben. Da zeitgleich die Messe „Spielraum“ in der Nachbarhalle stattfindet, herrscht großer Andrang an beiden Kassen. Ich jedoch kann glücklicherweise die Menschenschlangen schnell hinter mir lassen und verschaffe mir erst einmal einen Überblick. Die beiden Messen passen meiner Meinung nach leider nicht wirklich gut zusammen und die Lesemesse geht im Schatten der Spielemesse auch etwas unter.

Kurz vor 12 Uhr erreiche ich den Workshop-Raum, in dem von 12 bis 14 Uhr der Workshop „Kreatives Schreiben“ der Dresdner Literaturner e. V. stattfindet, ein kleiner Raum, der sich aber zusehends mit schreibinteressierten Menschen füllt. In den folgenden zwei Stunden erhalten wir wertvolle Tipps zum Planen eines Romans, z. B. zur Ideenfindung, zur Kreation der Charaktere und zum Aufbau einer Geschichte. Zwischendurch wenden wir das Gelernte in kleinen Übungen an. Ich habe noch nie an so einem Workshop teilgenommen und muss sagen, ich bin positiv überrascht. Besonders lobenswert finde ich, dass die Teilnehmer aktiv mit einbezogen werden. Selbst ich, die ich recht schüchtern bin, wage es, einige meiner Übungsresultate vorzulesen. Am Ende bin ich sehr froh, diesen Workshop besucht zu haben und nehme viele interessante Anreize mit nach Hause. Da ich gerade dabei bin, meine erste längere Geschichte zu schreiben, werde ich viele der gehörten Ansätze dort mit einbringen.

Kurz vor Beginn des Workshops „Kreatives Schreiben“

Nach dem Workshop nehme ich mir die Zeit und bummele an den Ständen der Aussteller vorbei. Autoren, Verlage, Buchbinder, Papierwerkstätten etc. zeigen dort ihre Werke. Es ist zwar eine relativ kleine Messe, aber das Aufgebot ist sehr abwechslungsreich und für jeden Geschmack wird etwas geboten. Auf zwei Bühnen finden zusätzlich noch etliche Lesungen statt.

Ich habe mich mit einigen Autoren unterhalten, die entweder im Self-Publishing oder bei kleineren Verlagen veröffentlichen. Da ich auch Self-Publisher bin, haben mich diese Gespräche auch sehr inspiriert. Aufmerksam wurde ich auf Qindie, einen Zusammenschluss von Autoren und Autorinnen, der es sich auf die Fahnen geschrieben hat, qualitativ hochwertige Bücher von Indie-Autoren (also verlagsunabhängigen Autoren) zu fördern und diesen ein eigenes Siegel zu vergeben. Jeder Autor, der bereits selbst veröffentlicht hat, kann sich dort mit seinem Buch bewerben.

Alles in allem war ich sehr zufrieden mit meinem Messebesuch und werde die Lesemesse nächstes Jahr garantiert wieder besuchen.

Folgende Webseiten kann ich euch noch ans Herz legen:

Qindie – Qindie, das Autorenkorrektiv

Dresdner Literaturner – Dresdner Literaturner e. V.

Sandra Mahn – Illustratorin aus Berlin, die u. a. für den Alwis-Verlag illustriert, wunderschöne Tierzeichnungen

Alwis-Verlag – Dresdner Verlag, der u. a. Kinder- und Sachbücher herausbringt

Hiddensee-Magazin – ein ca. 2 x jährlich erscheinendes Magazin über meine (deutsche) Lieblingsinsel, welches ich auf der Messe entdeckt habe

Text und Fotos: Susanne Sommerfeld

Schriftgut – Die Lesemesse in Dresden am 05. und 06.11.2016

Heute möchte ich euch auf die diesjährige Lesemesse „Schriftgut“ in Dresden aufmerksam machen, die am bevorstehenden Wochenende in der Messe Dresden stattfinden wird. Ich muss gestehen, dass ich noch nie auf dieser Messe war, es wird also am Wochenende auch für mich eine Premiere. Ein Ticket habe ich mir schon gesichert und bin sehr gespannt, was mich dort erwarten wird.

Den Besucher erwarten u. a. Aussteller wie Verlage, Buchbinder, Vereine und Autoren. Außerdem finden Autorenlesungen, eine Live-Schreibwerkstatt, Signierstunden und eine Poetry-Slam-Veranstaltung statt. Natürlich können vor Ort auch Bücher gekauft werden. Da ist sicher für jeden Buch-, Lese- und Schreibinteressierten etwas dabei.

Weitere Infos sowie das Programm zu der jährlich stattfindenden Messe „Schriftgut“ erhaltet ihr hier: Schriftgut bei Facebook  oder hier: Schriftgut – Die Lesemesse .

Für diejenigen, die am Wochenende leider nicht in Dresden sein können, folgt Anfang nächster Woche dann ein Bericht über meine Erlebnisse und Eindrücke von der Lesemesse.

Text: Susanne Sommerfeld

Das Paradies auf Erden – Sonderausstellung Gemäldegalerie Alte Meister in Dresden

Heute möchte ich euch eine Sonderausstellung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden ans Herz legen, „Das Paradies auf Erden“, die vom 01.10.2016 bis 15.01.2017 in der Kunsthalle im Lipsiusbau gezeigt wird.

Auf zwei Ebenen kann man Werke flämischer Künstler des 16. und 17. Jahrhunderts betrachten. Es handelt sich dabei um wunderschöne Landschaftsmalereien. Die meisten davon sind Ölgemälde, es gibt aber auch Kupferstiche, Kreide- und Federzeichnungen zu sehen.

Die Auswahl der gezeigten Bilder hat mich sehr überzeugt. Leider ist die Beleuchtung im Lipsiusbau manchmal etwas ungünstig ausgerichtet, so dass es zu unschönen Spiegelungen kommt. Trotzdem tut dies der Schönheit der gezeigten Werke keinen Abbruch. Besonders gefallen haben mir die Bilder von Jan Brueghel dem Älteren und Roelant Savery, sehr detailgetreu und beeindruckend.

Natürlich durfte man innerhalb der Ausstellung nicht fotografieren. Am besten, ihr schaut euch die Bilder selbst an. Die Ausstellung hat täglich, außer montags, von 10 bis 18 Uhr geöffnet und kostet 8 EUR Eintritt (6 EUR ermäßigt).

Noch mehr Infos erhaltet ihr auf der Homepage der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden: Staatliche Kunstsammlungen Dresden .

Text und Fotos: Susanne Sommerfeld