US Car Convention Dresden

Liebe Leserinnen und Leser,

 

heute habe ich mir einen Ausflug zur US Car Convention in Dresden gegönnt, die vom 12. bis 14. Juli 2019 im Ostragehege stattfindet. Obwohl ich seit etlichen Jahren hier wohne, war dies mein erster Besuch der jährlich stattfindenden Ausstellung US-amerikanischer Autos. Nicht nur Oldtimer, auch neuere Modelle, werden dort von ihren Besitzern gezeigt, oft liebevoll aufbereitet. Auf der Bühne wird getanzt, am Abend gibt es Konzerte und bei vielen Händlern kann man Original Rockabilly-Mode und andere amerikanische Mode kaufen. Natürlich gibt es auch Fast Food, wie Burger, Pulled Pork oder Hot Dogs.

 

Leider war der Wettergott heute nicht sonderlich nett, denn nach ungefähr 2 Stunden ging ein Unwetter über dem Festgelände nieder, welches eine ganze Weile anhielt und viele Besucher vorzeitig vertrieb und das Gelände flutete. Da ich aber kurz vorher die Elbe mit ihrem furchtbar niedrigen Pegel sehen musste, werde ich mich mal nicht beschweren. 🙂 Mit Schirm und wasserfesten Schuhen habe ich dann noch eine Weile durchgehalten, aber die Kamera musste am Ende im Rucksack bleiben. Zum Glück hatte ich schon jede Menge Fotos im Kasten. Für die Fotografen unter euch: Als Objektiv habe ich eine 24 mm Festbrennweite (Pancake-Objektiv) an meiner Canon 60D genutzt, was einem nicht viel Spielraum gibt, aber ich liebe das leichte Objektiv und bin zufrieden mit der Qualität der Bilder.

 

Und nun seht selbst – eine kleine Auswahl meiner Bilder:

 

Oldtimer4Oldtimer3RAM 1500BuickOldtimer2Cadillac2BonnevilleOldtimer1BestattungOldsmobile1Lincoln2Lincoln1Ford2Ford1ExcaliburChevrolet1Cadillac1

 

Bei diesen Ami-Schlitten geht mir das Herz auf. Ich bin sonst kein Autoliebhaber, aber Oldtimer haben es mir einfach angetan. Bei der US Car Convention kommt man da voll auf seine Kosten – das kann ich trotz des relativ hohen Eintrittspreises von 10 € (Tagesticket) empfehlen.

 

Liebe Grüße und noch ein schönes Wochenende, Susanne

 

 

Text und Fotos: Susanne Sommerfeld

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Auf den Whiskey gekommen

Hallo, liebe Leserinnen und Leser,

seit etlichen Jahren bin ich ja schon ein Irland-Fan. Die Landschaft, traumhaft schön und oft rau und stürmisch, hat mich einfach in ihren Bann gezogen. Die Menschen sind gastfreundlich und interessiert, das Essen wird immer besser, die Auswahl der Craft-Biere immer größer … Kurz gesagt: es wird Zeit, dass ich mich auch mit Whiskey beschäftige.

Ich habe (bis jetzt) wirklich überhaupt keine Ahnung von dieser Spirituose, habe im Internet auf einschlägigen Whisk(e)y-Seiten geschaut und bin vor ein paar Tagen auf gut Glück in einen Whiskyladen gegangen, den ich euch, so ihr denn aus Dresden kommt oder einmal in dieser schönen Stadt weilt, wärmstens ans Herz legen möchte.

Whisky & Genuss – so heißt der Laden und befindet sich in der Wallstraße 13, mitten im Herzen des Stadtzentrums. Die nette Verkäuferin hat mir einige Whiskeys empfohlen und mir zuerst jeweils eine Riechprobe unter die Nase gehalten. Dann habe ich mich für 3 Sorten zur Verkostung entschieden (Jameson Crested, Tullamore D.E.W. 14 Jahre, Writers Tears). Den Writers Tears habe ich dann als erstes aussortiert, war irgendwie nicht ganz so mein Geschmack. Vielleicht nehme ich den beim nächsten Mal noch mal ins Visier. Die Wahl zwischen dem Jameson und dem Tullamore fiel mir dann schon schwerer, aber am Ende habe ich mich für den etwas kräftigeren Tullamore entschieden.

 

 

Mein erster Whiskey und bestimmt nicht mein letzter! Dazu gab es dann noch das passende Glas und weil ich am Süßkram nicht vorbei kam, noch etwas Fudge mit Schokoüberzug und einen Whisky-Schokokuchen aus dem Glas. Dazu noch eine wohlriechende Seife in einer hübschen Dose mit Hochlandrind-Motiv. Nun freue ich mich aufs Wochenende. Da wird dann genossen. 🙂

 

Text und Fotos: Susanne Sommerfeld

Porzellansammlung im Zwinger

Auf zum dritten und letzten Teil meines Museenmarathons.

 

Um ehrlich zu sein, habe ich mich vorab schon gefragt, warum ich mir so viel Porzellan anschauen sollte, aber da das Ticket nun mal auch den Eintritt zu dieser Sammlung beinhaltete, habe ich mich darauf eingelassen. Ich kann euch sagen, ich habe es nicht bereut. Unfassbar, diese tollen Malereien auf den vielen Vasen, Tassen, Tellern, Schüsseln. Dazu ein ganzer Saal voller prächtiger Tierfiguren. Dazwischen ein Blumenstrauß aus Porzellan und viele kleinere und größere Figuren.

 

August der Starke gründete Anfang des 18. Jahrhunderts die erste Porzellanmanufaktur in Meißen und verliebte sich in das wertvolle Material. In seiner Sammelleidenschaft wuchs die Sammlung schnell auf tausende Stücke. Die schönsten der über 20.000 erhaltenen Stücke werden dem Besucher der Porzellansammlung im Zwinger präsentiert. Darunter befinden sich vorwiegend chinesische, japanische und deutsche Ausstellungsstücke. Die meisten Exponate stehen nicht in Vitrinen, sondern sind kunstvoll frei arrangiert.

 

Ich präsentiere euch hier einen kleinen Ausschnitt der Ausstellungsstücke. Wenn ihr mal in Dresden seid, solltet ihr diese Ausstellung unbedingt besuchen.

 

 

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Mehr Infos findet ihr hier: Porzellansammlung

 

Text und Fotos: Susanne Sommerfeld

Mathematisch-Physikalischer Salon Dresden

Wie versprochen folgt heute Teil 2 meines Berichts über den Museen-Marathon vor 3 Wochen.

 

Nachdem ich die Gemäldegalerie glücklich verlassen hatte, bin ich quer über das Zwinger-Gelände zum Eingang des Mathematisch-Physikalischen Salons gelaufen. Wie eigentlich an jedem Wochenende mit wenigstens halbwegs schönem Wetter tummelten sich dort jede Menge Touristen aus aller Herren Länder. Ich kann sie verstehen, die Anlage ist wunderschön und beeindruckend. Es empfiehlt sich auch, auf der Terrasse oberhalb der Anlage entlangzulaufen, um die vielen Sandsteinfiguren und die Aussicht von oben zu bewundern.

 

 

 

 

 

Die Sammlung von Messgeräten, Teleskopen, Uhren, Himmelsmodellen, Globen u. v. m. brachte mich einfach nur zum Staunen. Schon sensationell, was unsere Vorfahren vor teilweise über 300 Jahren bereits wussten bzw. abbilden konnten. Ich zeige euch auf den Bildern nur eine kleine Auswahl der Ausstellungsstücke. Am besten, ihr schaut selbst einmal in diese sehenswerte Ausstellung.

 

 

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Mehr Informationen findet ihr hier: Mathematisch-Physikalischer Salon

 

 

Text und Fotos: Susanne Sommerfeld

Workshop Kreatives Schreiben

Ich stehe ja erst ganz am Anfang, was das Schreiben angeht. Und da man bekanntlich nie auslernt, habe ich am Wochenende einen Workshop zum Kreativen Schreiben an der Volkshochschule Dresden besucht. Ich habe natürlich schon etliche Schreibratgeber gelesen und auch deren Tipps beim Schreiben meiner Kurzgeschichten und jetzt bei der Überarbeitung meines ersten Romans umgesetzt. Trotzdem war ich neugierig, wie andere an das Schreiben herangehen und wollte auch einige Fragen bezüglich meines Romans loswerden.

 

Wiete Lenk leitete den 2tägigen Kurs (à 5 Stunden). Sie ist selbst Autorin und Schreibtherapeutin und gibt regelmäßig Kurse an der VHS Dresden. Von Anfang an war sie mir sehr sympathisch und ihre Freude am Schreiben konnte sie gepaart mit vielen Tipps und Hinweisen an die Teilnehmer weitergeben. Ich war das erste Mal in so einem Kurs und muss sagen, dass es sich gelohnt hat. Natürlich kannte ich schon viele Ratschläge aus den Sachbüchern, aber Wiete Lenk hat ihr Wissen so charmant und gespickt mit Beispielen weitergegeben, dass es zwei sehr lehrreiche und unterhaltsame Tage waren. Was ich auch sehr gut fand, war, dass Frau Lenk sich auf meine Frage vom Samstag vorbereitet hatte und mir am Sonntag eine sehr gute Antwort lieferte.

 

Nun gehe ich hochmotiviert an die letzte Überarbeitung meines Romans, der spätestens Mitte Dezember erscheinen soll. Der letzte Schliff fehlt noch, aber ich gebe mein Bestes.

 

Text: Susanne Sommerfeld

Gemäldegalerie Alte Meister in Dresden

Voriges Wochenende war das Wetter genauso, dass ich endlich mal meinen Vorsatz in die Tat umgesetzt habe, die Gemäldegalerie „Alte Meister“ in Dresden zu besuchen. Im Ticket inbegriffen war der Besuch in der Gemäldegalerie, im Mathematisch-Physikalischen Salon und in der Porzellansammlung – so viel Kultur für nur 10 €. Eins vorab: es ist schon sehr anstrengend, diese drei Museen an einem Tag zu besuchen, aber ich wollte das volle Programm. 🙂

 

Fangen wir also mit der Gemäldegalerie an. Die zwei anderen Museen bekommen demnächst einen Beitrag.

 

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Sehr beruhigend! 🙂

 

Eigentlich sprechen die Bilder für sich. Eine kleine Auswahl zeige ich hier in der Diaschau.

 

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Derzeit wird noch der Westflügel der Gemäldegalerie umgebaut, so dass momentan „nur“ knapp die Hälfte der Gemälde gezeigt wird. Aber diese Menge an wundervollen Gemälden ist schon beeindruckend genug. Die Wiedereröffnung der kompletten Galerie ist für 2018 geplant.

 

Der kunstinteressierte Besucher kann Bilder aus dem 15. bis 18. Jahrhundert bewundern, darunter von bekannten Malern wie Albrecht Dürer, Lucas Cranach d. Ä., Tizian, Correggio, Lucas Cranach d. J., El Greco, Jan Brueghel d. Ä., Peter Paul Rubens, Johannes Vermeer u. v. m.

 

Natürlich zieht es viele Besucher zu den bekanntesten Gemälden:

 

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„Die Sixtinische Madonna“ von Raffael

 

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Der berühmte Canaletto-Blick von Bernardo Bellotto (Canaletto)

 

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„Das Schokoladenmädchen“ von Jean-Étienne Liotard

 

Ich kann euch einen Besuch in der Gemäldegalerie Alte Meister wärmstens empfehlen.  Die Sammlung ist liebevoll zusammengestellt und man bekommt einen guten Überblick über die Leistungen der Maler in den jeweiligen Jahrhunderten. Die Beleuchtung ist sehr gut, nur bei den mit Glas geschützten Bildern kommt es manchmal zu unangenehmen Spiegelungen.

 

Nähere Informationen zu dem Museum erhaltet ihr hier: Gemäldegalerie Alte Meister Dresden.

 

Text und Fotos: Susanne Sommerfeld

 

Die Schöne und das Biest – Das Musical

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Am Donnerstag war es endlich soweit. In der Semperoper in Dresden wurde das Musical „Die Schöne und das Biest“ aufgeführt. Ich gebe zu, es war mein erster Musical-Besuch und ich hatte keine Ahnung, wie so eine Aufführung in der Semperoper wirken würde.

 

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Das Musical wurde vom Budapester Operetten- und Musicaltheater inszeniert und aufgeführt. Die Originalmusik sowie die für das Musical notwendige musikalische Überarbeitung stammt von Alan Menken. Gesungen wurde auf Deutsch.

 

Zuerst einmal kann ich sagen: die Semperoper überzeugt auch bei Musicals. Die Aufführung war einfach sensationell. Sowohl die Musiker als auch die Sänger haben eine unglaubliche Leistung erbracht und das ausverkaufte Haus zum Staunen gebracht. Dafür wurden sie nach jedem Lied und am Ende mit Applaus und Jubelrufen belohnt. Das Bühnenbild und die Inszenierung waren wunderbar und sehr fantasiereich. Abwechselnd und ohne Umbauarbeiten, dank Drehbühne, wechselten die Bilder vom Dorf über einen dunklen Wald bis hin zum prunkvollen Schloss, in dem das Biest hauste.

 

Mit viel Witz, aber auch viel Romantik, wurde die Geschichte des verfluchten Prinzen und seiner Erlösung durch die Liebe der schönen Belle erzählt. Die Kostüme waren ebenfalls sehr beeindruckend, besonders natürlich die des verwandelten Schlosspersonals. Da wurde mit viel Liebe zum Detail gearbeitet.

 

Insgesamt kann ich also nur Gutes über diese Musical-Inszenierung sagen und einen Besuch in der Semperoper wärmstens empfehlen (natürlich nicht nur Musicals). Im September bin ich wieder in diesem ehrwürdigen Opernhaus und werde mir „La Traviata“ zu Gemüte führen.

 

Bitte entschuldigt die Qualität der Bilder, aber aus dem 4. Rang und bei der Beleuchtung war leider nicht mehr herauszuholen.

 

Text und Fotos: Susanne Sommerfeld