Buchmesse Leipzig – Mein Fazit

20190324_144929_

 

Liebe Leserinnen und Leser,

nach einem Jahr Vorfreude liegen die drei Tage Buchmesse Leipzig schon wieder hinter mir. Zugegeben anstrengende Tage, aber das war ja zu erwarten. Ich war ein Buchmessen-Neuling und habe mir aus diesem Grund auch diese drei Tage gegönnt, um mich besser orientieren zu können.

Am Freitag ging es mit dem IC nach Leipzig, von Dresden aus nur 1 Stunde Fahrt. Es war eine entspannte Reise dank Sitzplatzreservierung und etwas weniger Fahrgästen als erwartet. Dann habe ich einen kurzen Abstecher zum Hotel gemacht, um mein Gepäck loszuwerden und dann sofort mit der Straßenbahn weiter. Ich gebe zu, ich war sehr aufgeregt vor lauter Vorfreude. Und dann stand ich endlich vor der Glashalle des Messegeländes.

20190322_113128

 

Zum Glück hatte ich einen Hallenplan und mir vorab auch einige Veranstaltungen aufgeschrieben, die ich möglichst alle besuchen wollte. Vorrangig habe ich mich für Vorträge zum Thema Selfpublishing und Bloggen entschieden, aber es war auch immer genügend Zeit zum Bummeln und Umschauen. Besonders am Sonntag habe ich die restliche Zeit genutzt, um in Ruhe allen Hallen noch einen Besuch abzustatten.

Zwei Lesungen habe ich besucht: Denis Scheck – bekannt aus der Sendung „Druckfrisch“ mit seinen neuesten Buchvorstellungen rund um die Belletristik und Anke Wogersien mit ihrem neuesten Roman „Sie zielen auf mein Herz, damit ich falle“. Ich kannte die Autorin vorher nicht, aber da es in diesem Buch um Wölfe in Deutschland geht, kam ich daran nicht vorbei. Das Buch musste natürlich dann mit in den Rucksack. Und auch Herr Scheck hat dafür gesorgt, dass einige Wunschbücher auf meine Liste wandern.

Außerdem habe ich auch Stände von Illustratoren und Zeichenkünstlern besucht. Besonders toll fand ich den Stand von Sergey Yakushew. Dort habe ich viele lustige Postkarten und ein T-Shirt (natürlich mit Katzenaufdruck) mitgenommen. Hier könnt ihr mal schauen, was der Künstler so zeichnet: Sergey Yakushev.

Was das Thema Bloggen und Recht angeht, habe ich bei einem Vortrag eines Rechtsanwalts auch einiges dazugelernt. Sein Fazit zum Thema Bloggen: wenn man sich unsicher ist, lieber weglassen. Das gilt vor allem für Bilder etc. Auch ein Anwalt kann angesichts der DSGVO verzweifeln und auch er selbst war nicht vor Abmahnungen gefeit. Ob einen das jetzt aber beruhigen soll?

Ich arbeite ja gerade an meinem nächsten Roman und habe mich daher auch viel im Bereich Selfpublishing aufgehalten und mir einige Anbieter näher angeschaut bzw. Alternativen zum reinen Amazon-Selfpublishing gesucht (und wohl auch gefunden).

Am Samstagabend war ich dann bei der Lesung von Ines Gillmeister, die aus ihrem Buch „Rock den Himmel, mein Held“ vorgelesen hat. Wer ihren bewegenden Blog rund um ihren im vorigen Jahr leider an einem Multiplen Myelom verstorbenen Mann Simon noch nicht kennt, kann sich hier informieren: Blog Ines Gillmeister. Nach der Lesung saß Ines mit einigen Gästen (inklusive mir) noch eine ganze Weile zusammen und wir haben über Simon, ihre Kinder, ihr Buch und auch ganz andere Sachen gesprochen. Ich bin froh, dass ich Ines mal persönlich kennenlernen durfte. Das Internet muss nicht immer unpersönlich sein.

20190323_182910

Mir hat es auf der Messe sehr gut gefallen und ich werde sicher nächstes oder übernächstes Jahr wieder hinfahren, dann aber wohl mal nur einen Tag. Von Dresden aus ist das auch gut machbar.

Wart ihr auch auf der Leipziger Buchmesse? Schreibt mir doch, wie es euch gefallen habt und ob ihr nächstes Jahr auch wieder dabei seid.

Liebe Grüße und ein schönes Frühlingswochenende, Susanne

 

Text und Fotos: Susanne Sommerfeld

Werbeanzeigen

Noch 5 Tage: Buchmesse in Leipzig

books on bookshelves

Photo by Mikes Photos on Pexels.com

Liebe Leserinnen und Leser,

obwohl ich Bücher verschlinge, seit ich das Lesen erlernt habe und mich seit ein paar Jahren dem Schreiben widme, ist es dieses Jahr das erste Mal, dass ich die Leipziger Buchmesse besuchen werde.

Ich bin schon ganz aufgeregt und habe mir einen groben Plan zurechtgelegt. Vor allem interessieren mich Themen des Selfpublishings, also der Selbstverlegung, aber ich möchte auch die ein oder andere Lesung besuchen und einfach auch mal so über das Messegelände gehen und mich umschauen.

Vor über einem Jahr habe ich bereits mein Hotelzimmer gebucht, da ich die Messe von Freitag bis Sonntag besuchen möchte. Das umfangreiche Angebot an nur einem Tag aufzunehmen, wäre mir persönlich zu stressig. Daher habe ich mich entschieden, drei Tage vor Ort zu sein und mir das aus dem Programm rauszupicken, was mich am meisten interessiert.

Respekt habe ich jetzt schon vor den großen Menschenansammlungen vor Ort und bin gespannt, wie ich das verkrafte. Normalerweise bin ich nirgendwo zu finden, wo zu viele Menschen sind, aber das lässt sich nun mal bei einer Messe nicht vermeiden.

Seid ihr auch auf der Buchmesse und was ist euer Anreiz, diese Messe zu besuchen?

Liebe Grüße und kommt gut in die neue Woche,

Susanne Sommerfeld