Auf den Whiskey gekommen

Hallo, liebe Leserinnen und Leser,

seit etlichen Jahren bin ich ja schon ein Irland-Fan. Die Landschaft, traumhaft schön und oft rau und stürmisch, hat mich einfach in ihren Bann gezogen. Die Menschen sind gastfreundlich und interessiert, das Essen wird immer besser, die Auswahl der Craft-Biere immer größer … Kurz gesagt: es wird Zeit, dass ich mich auch mit Whiskey beschäftige.

Ich habe (bis jetzt) wirklich überhaupt keine Ahnung von dieser Spirituose, habe im Internet auf einschlägigen Whisk(e)y-Seiten geschaut und bin vor ein paar Tagen auf gut Glück in einen Whiskyladen gegangen, den ich euch, so ihr denn aus Dresden kommt oder einmal in dieser schönen Stadt weilt, wärmstens ans Herz legen möchte.

Whisky & Genuss – so heißt der Laden und befindet sich in der Wallstraße 13, mitten im Herzen des Stadtzentrums. Die nette Verkäuferin hat mir einige Whiskeys empfohlen und mir zuerst jeweils eine Riechprobe unter die Nase gehalten. Dann habe ich mich für 3 Sorten zur Verkostung entschieden (Jameson Crested, Tullamore D.E.W. 14 Jahre, Writers Tears). Den Writers Tears habe ich dann als erstes aussortiert, war irgendwie nicht ganz so mein Geschmack. Vielleicht nehme ich den beim nächsten Mal noch mal ins Visier. Die Wahl zwischen dem Jameson und dem Tullamore fiel mir dann schon schwerer, aber am Ende habe ich mich für den etwas kräftigeren Tullamore entschieden.

 

 

Mein erster Whiskey und bestimmt nicht mein letzter! Dazu gab es dann noch das passende Glas und weil ich am Süßkram nicht vorbei kam, noch etwas Fudge mit Schokoüberzug und einen Whisky-Schokokuchen aus dem Glas. Dazu noch eine wohlriechende Seife in einer hübschen Dose mit Hochlandrind-Motiv. Nun freue ich mich aufs Wochenende. Da wird dann genossen. 🙂

 

Text und Fotos: Susanne Sommerfeld

45 Gedanken zu „Auf den Whiskey gekommen

  1. Whisky ist vielseitig.
    Irische und schottische beispielsweise eher torfig – amerikanische sind ganz anders.
    Misch ihn mal mit Wasser aber ohne Eiswürfel.
    Dann der Unterschied Bourbon und Rye – was, glaub ich, im Kornanteil begründet liegt.
    Ich hab einen amerikanischen Favoriten, der leider nicht exportiert wird.
    in diesem Sinn viel Genuss beim Ausprobieren … 😉

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    • Ich stehe da ja noch ganz am Anfang. 😊 Die irischen sind wohl gar nicht so torflastig, das sind eher die schottischen. Beim letzten Mal habe ich einen winzigen Schluck Wasser reingemacht, da wurde er etwas weicher. Eiswürfel kommen natürlich nicht rein, ich will ihn ja nicht verwässern. Wenn ich den Tullamore ausgetrunken habe, geht’s auf zur nächsten Runde. Liebe Grüße, Susanne

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      • hab mir das mal von jemanden erklären lassen (Großhandel, Verkäufer von Spirituosen) …
        nimm etwa einen Fingerbreit Whisky und gib dann die gleiche Menge Wasser drauf – verzichte aber auf Eiswürfel … so kommt der eigentliche Whiskygeschmack zur Geltung ohne zu scharf zu sein …
        bei den amerikanischen Whiskys kann ich dir ein paar Tipps geben – aber halt auch nur dort 😉
        sollte es dich mal in die USA verschlagen – der wird leider nicht nach Europa exportiert:
        http://www.theliquorbarn.com/search.php?search_query=headframe+spirits
        trinkt sich wie Likör und ist sehr fein im Geschmack …

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      • Danke für den Tipp mit dem Wasser. Probiere ich gleich mal aus. Nach Amerika komme ich so bald nicht, aber ich merke es mir mal vor. Die Auswahl ist ja sowieso riesig, ich habe also noch viel vor. 😁

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      • Ist wirklich besser. Der Geschmack ist immer noch kräftig, aber die Schärfe ist nicht mehr so stark. Ich hatte Angst, der Whiskey würde verwässern, aber das bisschen macht da nix aus. Vielen Dank nochmal. 😊

        Liken

      • Es kommt drauf an, welche Preiskategorie für dich in Frage kommt.
        Lass die Finger von Whisky mit dem Vermerk „Blend“, das sind gemischte und das schmeckst auch.
        Bourbon ist weicher und Rye ist herber …

        Gab da mal einen schönen Spruch:
        „Echte Männer rinken Bourbon – wahre Helden Rye.“ – ob er stimmt? keine Ahnung *G* …

        „Wild Turkey“ und „Bulleit Rye“ kann ich dir für den Anfang empfehlen, sind relativ kostengünstig und sind qualtitativ hoch genug.

        Solltest du mal etwas zu viel Geld übrig haben:
        Roughstock Montana Whisky Western Style

        soweit mal, was ich dazu beisteuern kann 😉

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      • Na ja, das Limit habe ich momentan auf 50€ gesetzt, der Tullamore war ja nur etwas drunter. Das mit dem Blended hatte ich schon gelesen, werde ich drauf achten.

        Der Montana Whisky kommt ja aus Bozeman, dort war ich schon mal, als ich den Yellowstone Park besucht habe.

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      • Sowohl „Wild Turkey“ als auch „Bulleit Rye“ kriegst zB auf Amazon jeweils unter 30 Euro – das meinte ich mit „kostengünstig. Selbst im normalen Einzelhandel sollte das also locker weit unter 50 Euro pro Flasche sein. 😉

        Gute Whiskys müssen kein Vermögen kosten, aber sie sollten eine entsprechende Qualität aufweisen um zu schmecken.

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      • Das hat mir die Verkäuferin auch gesagt. Der ca. 30 € teure Jameson Crested hat mir auch zugesagt. So eine Flasche wird auch mal bei mir einziehen. Jetzt genieße ich erstmal meinen Tullamore. 🥂

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      • Warst auch mal in Butte? Ich war dort 2017 auf Urlaub.
        Der Geruch nach Schnee im Hochsommer war ein Traum … lag vielleicht an der „Barkley Pit“, der ehemaligen Kupfermine – aber ich bin ein Winterkind und von daher … traumhaft …

        Wie hat es dir drüben gefallen?

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      • Ich war Ende Januar 2005 mit einer kleinen Gruppe von Wolfsfans dort. Es war ganz toll und es gibt auch ein paar Beiträge dazu hier im Blog. Wir waren in Gardiner stationiert und waren jeden Tag im Park auf Wolfs“jagd“, natürlich nur mit dem Fernglas. 😁

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