Devil’s Ground

Meine lieben Leserinnen und Leser,

meine dritte und vorerst letzte Kurzgeschichte ist nun bei Amazon als E-Book erhältlich. Es hat ein wenig gedauert, aber da ich zeitgleich mit dem Schreiben meines ersten Romans beschäftigt war bzw. noch immer bin, ging es einfach nicht schneller.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen.

 

 

Beautiful photo of cat looking out of wooden board. Vintage grun

 

Paul freut sich auf die Ferienreise durch seine Heimat. Endlich einmal Abwechslung in seinem sonst so routinierten Alltagsleben als Lehrer. Doch mit der Besichtigung der Geisterstadt Devil‘s Ground nimmt die Reise eine ungeahnte Wendung.

Als E-Book bei Amazon erhältlich

Tipp für Kreative: Made by you

„Made by you“, das steht für das sich mittlerweile immer größerer Beliebtheit erfreuende Selbstbemalen von Keramikgegenständen. Von Tasse über Teller bis hin zu niedlichen Tierfiguren ist alles dabei. Wer noch ein nettes Geschenk für die Freundin oder die Mutter braucht und gern etwas Individuelles verschenken möchte, ist hier genau richtig aufgehoben.

In Dresden gibt es zwei Filialen und auch in anderen Städten ist Made by you bereits vertreten. Eine Voranmeldung ist besonders am Wochenende nötig, da nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen vorhanden ist.

Für das Bemalen solltet ihr ca. 2 Stunden Zeit einplanen. Die Mitarbeiterinnen beraten euch gern beim Anwenden verschiedener Maltechniken, z. B. mit Seifenblasen. Etwas Geduld ist dann noch gefragt, aber nach spätestens einer Woche kann man sein glasiertes und gebranntes Kunstwerk dann abholen.

Nähere Informationen erhaltet ihr hier: Made by you – Dresden.

Das sind meine „Werke“:

Text und Fotos: Susanne Sommerfeld

Ausflugstipp: Leipzig

Das schöne Frühlingswetter hat mich am Samstag nach Leipzig gelockt. Nein, nicht zur Buchmesse, sondern zum Stadtbummel. Für alle, die diese wunderschöne Stadt noch nicht kennen, folgen hier ein paar Impressionen. Übrigens ist die Innenstadt sehr gut vom Hauptbahnhof zu erlaufen.

Wie ihr seht, fühlen sich sogar Graureiher dort wohl. Die Aufnahme entstand in der Nähe des Hauptbahnhofes, in einer kleinen Parkanlage hinter der Oper.

Die Musik spielt in Leipzig eine wichtige Rolle. Hier lebten und wirkten z. B. Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn Bartholdy, Edvard Grieg, Gustav Mahler und Clara und Robert Schumann. So zieht sich das Thema Musik auch durch die ganze Stadt:

DSC00736

Gewandhaus Leipzig

DSC00725

Oper Leipzig

DSC00784

Straßenmusiker mit Dudelsack und Trommel

DSC00791

Musikgruppe „Stilbruch“

 

Im Musikviertel der Stadt, wo sich auch die Hochschule für Musik befindet, gibt es viele schöne Bauwerke und Villen sowie den Johannapark und den Clara-Zetkin-Park.

 

Leipzig ist auch bekannt für seine Passagen, z. B. die Mädlerpassage und Speck’s Hof, die allein architektonisch schon ein Hingucker sind. In der Mädlerpassage befindet sich auch „Auerbachs Keller“, eine durch Goethes „Faust“-Dichtung weltberühmt gewordene Gaststätte.

Ich möchte noch einmal zum Thema Musik zurückkommen, nämlich zu Johann Sebastian Bach. Bach ist mein absoluter Lieblingskomponist und da ich seit einigen Jahren Klavier lerne, komme ich auch dort nicht an ihm vorbei. Bach war Kantor in der Thomaskirche von 1723 bis 1750.

Unten in der Diashow seht ihr Bilder der Thomaskirche von außen und innen sowie Bachs Grab in der Kirche. Sein Denkmal steht vor der Thomaskirche und schräg gegenüber gibt das kleine, aber gut sortierte Bachmuseum. Einen Besuch kann ich jedem Interessierten nur empfehlen. Anlässlich Bachs 332. Geburtstag war der Eintritt gestern sogar frei.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Einen Besuch im Riquet-Haus kann ich euch auch empfehlen. Die beiden Elefantenköpfe über dem Eingang waren das Markenzeichen der Firma Riquet & Co., welche u. a. mit Schokoladenprodukten aus eigener Herstellung handelte. Im Erdgeschoss befindet sich ein normales Café und im ersten Obergeschoss ein Wiener Café. Leider habe ich dort gestern keinen Platz bekommen. Am Wochenende ist das Café natürlich immer sehr voll.

DSC00845

Allzu schnell war der Tag auch schon wieder vorbei und ich musste zum Hauptbahnhof zurück. Dort wurde übrigens 1997 ein Einkaufszentrum auf 3 Ebenen mit über 140 Geschäften eröffnet.

DSC00707

Ich hoffe, ich konnte euch einen kleinen Einblick verschaffen und ihr habt Lust bekommen, Leipzig mal einen Besuch abzustatten.

Text und Fotos: Susanne Sommerfeld

Lebenszeichen

Hallo ihr Lieben,

lange haben wir nichts mehr von uns hören lassen, aber derzeit stecke ich – Susanne Sommerfeld – bis über beide Ohren in der Erstellung eines Covers für meine neueste Kurzgeschichte, „Devil’s Ground“, die nächste Woche endlich erscheinen soll, und in der Überarbeitung meines ersten Romans. Daher kommt der Blog derzeit etwas zu kurz.

Da aber auch ich mal an die frische Luft muss, habe ich mal wieder meine geliebte Galloway-Herde bei Niesky (Sachsen) besucht. Diese schottische Rinderrasse sieht den schottischen Hochlandrindern sehr ähnlich, hat aber keine Hörner. Es sind schon beeindruckend große Tiere und ich würde mir nicht wagen, die Weide zu betreten.

Die Familie, die diese Rinder züchtet, macht dies nur für den Eigenbedarf. Die Tiere führen ein artgerechtes Leben mitten im schönen Seengebiet bei Niesky. Ein paar hundert Meter weiter konnten wir jede Menge Graugänse und Kraniche sowie anderes Wassergeflügel beobachten. Leider waren diese Tiere etwas zu weit weg für meine Handykamera, daher gibt es heute nur Bilder von den Galloways.

Text und Fotos: Susanne Sommerfeld

Bob, der Streuner – Der Film

bob

 

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

gerade komme ich aus dem Kino und bin noch ganz ergriffen. Wer kennt sie nicht, die Geschichte von dem hübschen roten Kater namens Bob, der den drogenabhängigen Straßenmusiker James auf seinem Weg raus aus der Sucht begleitet und am Ende sein Herrchen berühmt macht. Na ja, eigentlich wird Bob berühmt, sein Herrchen ist eher der Nebendarsteller. Aber er trägt es mit Fassung.

So gibt es mittlerweile etliche Bücher über Bobs und James‘ Geschichte. Und jetzt auch einen Film. Nachdem ich die Bücher verschlungen habe, konnte ich es heute kaum abwarten, endlich ins Kino zu kommen. Und scheinbar war ich nicht alleine, denn der Saal war so gut wie ausverkauft.

Die Verfilmung ist wirklich gut gelungen. Bob spielt sich in vielen Szenen selbst, wird aber auch durch andere Katzen“kollegen“ dargestellt. Ich bin ehrlich, ich habe keinen Unterschied gemerkt. Die Geschichte kannte ich natürlich durch das Lesen der Bücher schon. Trotzdem habe ich an den kritischen Stellen, wie auch im Buch, mit James und Bob mitgefiebert. Die Szenen, in denen James einen Entzug von Methadon macht oder als ihm Bob für zwei Tage entlaufen war – die waren besonders beeindruckend. Tränchen im Auge waren auf jeden Fall vorhanden.

Luke Treadaway hat James sehr gut verkörpert und sah ihm auch verflixt ähnlich. In einer Szene (im Buchladen) gibt sich James Bowen dann noch persönlich die Ehre. Und Bob, der sah in wirklich jeder Lebenslage süß aus. Einfach ein beeindruckender Kater, den selbst das Großstadtgewusel Londons nicht aus der Ruhe bringt, es sei denn, ein Hund will ihm ans Leder.

Den Katzenliebhabern unter euch kann ich den Film wärmstens empfehlen. Herzerwärmend und mit Happy End – so etwas kann man in diesen Zeiten gut gebrauchen.

Text und Foto: Susanne Sommerfeld

Nellys Stippvisite

Hatte ich da gerade die Türklingel gehört? Verschlafen schielte ich zum Wecker. Halb fünf morgens, also musste ich geträumt haben. Kaum hatte ich mich entspannt noch einmal umgedreht, da klingelte es erneut. Empört stieg ich aus dem Bett. Wer traute sich denn, an einem Samstag um diese Zeit zu klingeln? Mit einem mulmigen Gefühl näherte ich mich der Tür. Es war doch hoffentlich nichts passiert? Wer war das nur, die Polizei etwa? Auf nackten Sohlen schlich ich im dunklen Flur Richtung Tür und schaute durch den Spion. Bei dem Anblick, der sich mir bot, stockte mir glatt der Atem. Mein Nachbar stand im Schlafanzug vor der Tür, mit meiner Katze Nelly auf dem Arm. Wie konnte das sein? Ich riss die Tür auf und in diesem Moment sprang Nelly ganz galant von Nachbars Arm, eilte in meine Wohnung und nahm ihren Lieblingsplatz auf dem Sofa ein.

Mein Nachbar erzählte mir nun, wie Nelly ihn des Nachts überrascht hatte. Sie war über unser Dachfenster zu einem nächtlichen Spaziergang aufgebrochen. Scheinbar hatte sie entschieden, dem Nachbarn noch einen Besuch abzustatten und war über sein Dachfenster direkt im Ehebett gelandet. Beide waren zu Tode erschrocken, als auf einmal eine Katze wie aus heiterem Himmel auf sie fiel. Da mein Nachbar Nelly kannte, machte er sich umgehend auf den Weg zu mir. Seine Frau jedoch mied mich in der folgenden Zeit. Scheinbar war sie nachtragender als ihr Mann.

Mir war diese Sache sehr peinlich, aber mein Nachbar nahm das Ganze locker und meinte nur schmunzelnd: „Kann passieren“. Unserer guten Nachbarschaft hat diese Geschichte zum Glück keinen Abbruch getan. Mit einem kleinen Entschuldigungsgeschenk als Wiedergutmachung konnte ich mich noch einmal bei den netten Nachbarn für ihre Nachsicht bedanken.

Nelly schien jedoch ein schlechtes Gewissen gehabt zu haben, denn sie benahm sich danach vorbildlich, schnurrte und blickte mich stolz an. Und wie hätte ich dem Blick dieser niedlichen Katze auch widerstehen können? Schnell hatte ich ihr diese Stippvisite beim Nachbarn verziehen.

Nelly

 

 

 

Text und Foto: Uta Wentzke

Tanz auf dem Eis

Unsere tierischen Nachbarn haben es oft nicht leicht im Winter. Auf die Fütterung mit altem Brot solltet ihr aber bitte trotzdem verzichten. Frisches Brot darf nur in kleinen Mengen und dann auch nur klein geschnitten gefüttert werden. Es gibt aber auch spezielles Futter für Wassergeflügel im Handel.

 

 

 

 

 

Fotos: Susanne Sommerfeld