Porzellansammlung im Zwinger

Auf zum dritten und letzten Teil meines Museenmarathons.

 

Um ehrlich zu sein, habe ich mich vorab schon gefragt, warum ich mir so viel Porzellan anschauen sollte, aber da das Ticket nun mal auch den Eintritt zu dieser Sammlung beinhaltete, habe ich mich darauf eingelassen. Ich kann euch sagen, ich habe es nicht bereut. Unfassbar, diese tollen Malereien auf den vielen Vasen, Tassen, Tellern, Schüsseln. Dazu ein ganzer Saal voller prächtiger Tierfiguren. Dazwischen ein Blumenstrauß aus Porzellan und viele kleinere und größere Figuren.

 

August der Starke gründete Anfang des 18. Jahrhunderts die erste Porzellanmanufaktur in Meißen und verliebte sich in das wertvolle Material. In seiner Sammelleidenschaft wuchs die Sammlung schnell auf tausende Stücke. Die schönsten der über 20.000 erhaltenen Stücke werden dem Besucher der Porzellansammlung im Zwinger präsentiert. Darunter befinden sich vorwiegend chinesische, japanische und deutsche Ausstellungsstücke. Die meisten Exponate stehen nicht in Vitrinen, sondern sind kunstvoll frei arrangiert.

 

Ich präsentiere euch hier einen kleinen Ausschnitt der Ausstellungsstücke. Wenn ihr mal in Dresden seid, solltet ihr diese Ausstellung unbedingt besuchen.

 

 

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Mehr Infos findet ihr hier: Porzellansammlung

 

Text und Fotos: Susanne Sommerfeld

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Die 1. Online-Autorenmesse

Vom 05. bis 12. November 2017 findet die erste Online-Autorenmesse statt. Was heißt das genau?

30 Experten, die mit dem Schreiben zu tun haben – u. a. Autoren, Literaturagenten, Lektoren – geben Tipps zum Schreiben eines Romans. Dabei sind z. B. Sebastian Fitzek, Iny Lorentz, Andreas Eschbach u. v. m. Das Ganze erfolgt mit Hilfe von Videos, die kostenlos 24 h nach Erscheinen angeschaut werden können. Dazu müsst ihr euch nur dort registrieren. Wer die Videos auch nach Ablauf der Messe noch anschauen möchte, der kann das sogenannte Messepaket buchen. Heute kostet es noch 47 €, während der Messe 67 € und danach 87 €.

 

Da ich weiß, dass ich es nicht täglich schaffen werde, die Videos zu schauen und auch zu verarbeiten, habe ich heute das Messepaket gebucht. Da es die erste Online-Autorenmesse ist, kann ich natürlich nichts zur Qualität der Angebote sagen, hoffe aber auf zahlreiche Tipps von den Experten. Da ich ja noch in den „Schreib-Kinderschuhen“ stecke, sauge ich derzeit alles auf, was ich dazu finden kann. Nach Ablauf der Autorenmesse kann ich euch gern schreiben, wie es war und ob sich die Ausgabe gelohnt hat. Eventuell findet ja nächstes Jahr wieder so eine Messe statt.

 

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur (kostenlosen) Anmeldung findet ihr hier: Online-Autorenmesse .

 

Text: Susanne Sommerfeld

 

Mathematisch-Physikalischer Salon Dresden

Wie versprochen folgt heute Teil 2 meines Berichts über den Museen-Marathon vor 3 Wochen.

 

Nachdem ich die Gemäldegalerie glücklich verlassen hatte, bin ich quer über das Zwinger-Gelände zum Eingang des Mathematisch-Physikalischen Salons gelaufen. Wie eigentlich an jedem Wochenende mit wenigstens halbwegs schönem Wetter tummelten sich dort jede Menge Touristen aus aller Herren Länder. Ich kann sie verstehen, die Anlage ist wunderschön und beeindruckend. Es empfiehlt sich auch, auf der Terrasse oberhalb der Anlage entlangzulaufen, um die vielen Sandsteinfiguren und die Aussicht von oben zu bewundern.

 

 

 

 

 

Die Sammlung von Messgeräten, Teleskopen, Uhren, Himmelsmodellen, Globen u. v. m. brachte mich einfach nur zum Staunen. Schon sensationell, was unsere Vorfahren vor teilweise über 300 Jahren bereits wussten bzw. abbilden konnten. Ich zeige euch auf den Bildern nur eine kleine Auswahl der Ausstellungsstücke. Am besten, ihr schaut selbst einmal in diese sehenswerte Ausstellung.

 

 

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Mehr Informationen findet ihr hier: Mathematisch-Physikalischer Salon

 

 

Text und Fotos: Susanne Sommerfeld

Workshop Kreatives Schreiben

Ich stehe ja erst ganz am Anfang, was das Schreiben angeht. Und da man bekanntlich nie auslernt, habe ich am Wochenende einen Workshop zum Kreativen Schreiben an der Volkshochschule Dresden besucht. Ich habe natürlich schon etliche Schreibratgeber gelesen und auch deren Tipps beim Schreiben meiner Kurzgeschichten und jetzt bei der Überarbeitung meines ersten Romans umgesetzt. Trotzdem war ich neugierig, wie andere an das Schreiben herangehen und wollte auch einige Fragen bezüglich meines Romans loswerden.

 

Wiete Lenk leitete den 2tägigen Kurs (à 5 Stunden). Sie ist selbst Autorin und Schreibtherapeutin und gibt regelmäßig Kurse an der VHS Dresden. Von Anfang an war sie mir sehr sympathisch und ihre Freude am Schreiben konnte sie gepaart mit vielen Tipps und Hinweisen an die Teilnehmer weitergeben. Ich war das erste Mal in so einem Kurs und muss sagen, dass es sich gelohnt hat. Natürlich kannte ich schon viele Ratschläge aus den Sachbüchern, aber Wiete Lenk hat ihr Wissen so charmant und gespickt mit Beispielen weitergegeben, dass es zwei sehr lehrreiche und unterhaltsame Tage waren. Was ich auch sehr gut fand, war, dass Frau Lenk sich auf meine Frage vom Samstag vorbereitet hatte und mir am Sonntag eine sehr gute Antwort lieferte.

 

Nun gehe ich hochmotiviert an die letzte Überarbeitung meines Romans, der spätestens Mitte Dezember erscheinen soll. Der letzte Schliff fehlt noch, aber ich gebe mein Bestes.

 

Text: Susanne Sommerfeld

Darf ich vorstellen: Auggie

Liebe Leserinnen und Leser,

 

heute möchte ich euch ein zauberhaftes Kätzchen vorstellen: Auggie.

 

Auggie ist bereits 14 Jahre alt und wohnt derzeit in Los Angeles, bei Shangching, einer Brieffreundin von mir. Er ist aber schon mehrfach umgezogen in seinem Leben und das quer durchs Land. Von San Diego nach Virginia und dann zurück nach LA. Da er gern Auto fährt, war dies kein Problem, solange er zum Autofenster hinausschauen durfte. Brav saß er während der Fahrt in seiner Transportbox und durfte während der Pausen im Auto herumlaufen. Am wohlsten fühlt er sich aber natürlich in seinem Zuhause auf dem Sofa.

 

 

 

Shangching und ich schreiben uns schon seit vielen Jahren, ganz konventionell auf Briefpapier und meist mit Füllfederhalter. E-Mails schicken wir uns nur im Notfall, wenn es mal ganz schnell gehen soll. So ist über Jahre eine schöne Brieffreundschaft entstanden, die ich nicht missen möchte. Quer über den Ozean fliegen unsere Briefe und auch das ein oder andere Päckchen und es ist schön zu wissen, dass in fast 10.000 km Entfernung jemand an einen denkt. Und vielleicht werden wir uns in Zukunft auch mal persönlich kennenlernen.

 

Text: Susanne Sommerfeld

Fotos: Shangching

Gemäldegalerie Alte Meister in Dresden

Voriges Wochenende war das Wetter genauso, dass ich endlich mal meinen Vorsatz in die Tat umgesetzt habe, die Gemäldegalerie „Alte Meister“ in Dresden zu besuchen. Im Ticket inbegriffen war der Besuch in der Gemäldegalerie, im Mathematisch-Physikalischen Salon und in der Porzellansammlung – so viel Kultur für nur 10 €. Eins vorab: es ist schon sehr anstrengend, diese drei Museen an einem Tag zu besuchen, aber ich wollte das volle Programm. 🙂

 

Fangen wir also mit der Gemäldegalerie an. Die zwei anderen Museen bekommen demnächst einen Beitrag.

 

Minen_Blog

Sehr beruhigend! 🙂

 

Eigentlich sprechen die Bilder für sich. Eine kleine Auswahl zeige ich hier in der Diaschau.

 

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Derzeit wird noch der Westflügel der Gemäldegalerie umgebaut, so dass momentan „nur“ knapp die Hälfte der Gemälde gezeigt wird. Aber diese Menge an wundervollen Gemälden ist schon beeindruckend genug. Die Wiedereröffnung der kompletten Galerie ist für 2018 geplant.

 

Der kunstinteressierte Besucher kann Bilder aus dem 15. bis 18. Jahrhundert bewundern, darunter von bekannten Malern wie Albrecht Dürer, Lucas Cranach d. Ä., Tizian, Correggio, Lucas Cranach d. J., El Greco, Jan Brueghel d. Ä., Peter Paul Rubens, Johannes Vermeer u. v. m.

 

Natürlich zieht es viele Besucher zu den bekanntesten Gemälden:

 

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„Die Sixtinische Madonna“ von Raffael

 

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Der berühmte Canaletto-Blick von Bernardo Bellotto (Canaletto)

 

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„Das Schokoladenmädchen“ von Jean-Étienne Liotard

 

Ich kann euch einen Besuch in der Gemäldegalerie Alte Meister wärmstens empfehlen.  Die Sammlung ist liebevoll zusammengestellt und man bekommt einen guten Überblick über die Leistungen der Maler in den jeweiligen Jahrhunderten. Die Beleuchtung ist sehr gut, nur bei den mit Glas geschützten Bildern kommt es manchmal zu unangenehmen Spiegelungen.

 

Nähere Informationen zu dem Museum erhaltet ihr hier: Gemäldegalerie Alte Meister Dresden.

 

Text und Fotos: Susanne Sommerfeld

 

Zeitreise mit „Dirty Dancing“

Hach, war das schöööön …

 

Dirty Dancing

 

Unzählige Male habe ich „Dirty Dancing“ nun schon gesehen. Das erste Mal muss ich so 12 oder 13 gewesen sein und habe ihn mit meiner besten Freundin verschlungen. Danach wollten wir unbedingt so tanzen können und einen Mann wie Patrick Swayze kennenlernen. Es ist weder das eine noch das andere geworden, aber der Film steht immer noch hoch im Kurs und die Musik sowieso.

 

Umso erfreuter war ich, als ich erfuhr, dass das Cinemaxx in meiner Nähe den Film zu seinem 30. Geburtstag zeigen würde. Nichts wie hin. Das haben sich auch etliche andere Fans (vor allem natürlich weibliche) gedacht. Ein paar Mädels waren sogar stilecht im 60er-Jahre-Outfit gekommen, sehr schick. Am schönsten war der gemeinschaftliche Seufzer, der wohl allen weiblichen Kinobesuchern an diesem Abend über die Lippen kam, als Patrick Swayze das erste Mal die Kinoleinwand betrat. Applaus gab es live beim gemeinsamen Abschlusstanz.

 

„Mein Baby gehört zu mir!“ Der Film mag zwar 30 Jahre alt sein, aber er ist immer noch sehenswert, ein echter Klassiker halt. Die Musik geht mir gerade durch den Kopf und ich werde wohl in den nächsten Tagen das ein oder andere Lied des Soundtracks abspielen.

„I’ve had the time of my life“ – und ich hatte einen hervorragenden Kinoabend. Eine echte Zeitreise …

Text und Foto: Susanne Sommerfeld